Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten In Ortskernen ist Böllern verboten
Region Laatzen Nachrichten In Ortskernen ist Böllern verboten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 30.12.2017
In Laatzen dürfen Raketen und Böller nicht im Umfeld von Alternheimen, Fachwerkhäusern und Kirchen gezündet werden. Quelle: Huk-Coburg
Anzeige
Laatzen

 Für die Laatzener Feuerwehr dürfte die Silvesternacht wieder viele arbeitsreiche Stunden bedeuten: Vor einem Jahr waren die Männer und Frauen zu elf Einsätzen innerhalb von 16 Stunden ausgerückt. Hauptursache waren offenbar mutwillige Brände in Mülleimern und Containern – in Anbetracht der Tatsache, dass die Helfer ehrenamtlich arbeiten, eine verzichtbare Mehrarbeit. Gefährlich hätte allerdings insbesondere das Feuer auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Albert-Schweitzer-Straße werden können: Aufmerksame Nachbarn hatten den Brand glücklicherweise frühzeitig gelöscht, so dass sich das Feuer nicht ausbreitete.

Die Stadtfeuerwehr Laatzen rät deshalb Laatzens Bürgern zur Vorsorge: „Brennbare Gegenstände sollten vom Haus entfernt werden“, sagt Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Das gelte auch für Gartenmöbel auf Terrassen und Balkonen. Fenster sollten möglichst geschlossen bleiben, auch Mülltonnen seien zu schließen. Wer selbst zum Böllern ins Freie geht, ist gehalten, auf Kerzen und offene Feuer im Haus zu achten. Auch die richtige Kleidung sei wichtig: „Nicht jede Bekleidung hält einem Funkenregen stand“, sagt Senft.

Vor einem Jahr half die Laatzener Feuerwehr bei einem Hausbrand in Sarstedt mit ihrer Drehleiter aus: Die Löscharbeiten dauerten von kurz nach Mitternacht bis zum Morgen an. Quelle: Gerald Senft

Die Stadtverwaltung weist zudem auf einige Regeln beim Zünden von Böllern und Raketen hin. „Das Abbrennen von Feuerwehrkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten“, sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Konkret sei das Abschießen von Raketen im Umkreis von 200 Metern um Fachwerk- und Krankhäuser sowie Altenheimen untersagt. Böller und andere Feuerwerkskörper, die mit der Hand abgeworfen werden, dürften wegen der Brandgefahr sogar im Umkreis von 30 Metern von Fachwerkhäusern nicht gezündet werden. Bei Kliniken und Altenheimen gelte aus Lärmschutzgründen eine Sicherheitszone von 200 Metern. „Insesondere in den alten Ortskernen von Alt-Laatzen, Grasdorf, Rethen, Gleidingen und Ingeln-Oesselse – meist im Bereich rund um die Kirchen – sind aufsteigende Raketen verboten“, stellt Brinkmann klar.

Generell ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 nur durch Erwachsene am 31. Dezember und 1. Januar erlaubt. Verstöße würden mit Geldbußen geahndet, heißt es im Rathaus.

 

Von Johannes Dorndorf

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Blechschaden in Pattensen hat am Sonntag einen ganzen Reigen an Straftaten eines 16- und eines 44-Jährigen offenbart. Beide Männer waren ohne Führerschein und teils volltrunken in einem unversicherten Auto mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs. Die Polizei beendete ihre Unfallflucht in Laatzen. 

26.12.2017

Das ist rekordträchtig: Die Rethener Kirchengemeinde St. Petri hat allein am Sonntag sieben Gottesdienste angeboten. Trotz oder gerade wegen des kleinen Gotteshauses soll ein ausreichendes Angebot vorgehalten werden. Zwei Diakone und eine Pastorin teilten sich die Feiern zwischen 10 und  23 Uhr auf.

29.12.2017

Als Weihnachtsmann verkleidet verteilte Olukayode Arigbabu am Freitag in der Laatzener Ausgabestelle der Tafel Präsente an Jungen und Mädchen. Zudem sang er mit ihnen Weihnachtslieder. Initiiert wurde die Aktion von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins.

25.12.2017
Anzeige