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00:18 16.02.2019
Pastorin Christine Behler (von links), Ellen Leinemann, Kirstin Mittendorf und Katrin Biesalski gestalten die Familiengottesdienste zur Freude von Mathilda (10), Hanna (9) und Line (3). Quelle: Stephanie Zerm
Arnum

Mathilda, Hanna und Line sitzen am Jordan. Damit es bequem ist, liegen kleine Sitzkissen für die Kinder neben dem imaginären Fluss am Boden. Währenddessen erfahren sie, was es mit der Taufe Jesu im Jordan auf sich hat.

Die Friedenskirchengemeinde hat jetzt wieder einen besonderen Gottesdienst ausgerichtet. „Bei unseren Familiengottesdiensten können die Kinder spielerisch die Bibel kennen lernen“, sagt Pastorin Christine Behler. Im Schnitt kommen 70 bis 100 Besucher, darunter 30 bis 50 Kinder - Tendenz steigend. „Durch die Neubaugebiete ziehen immer mehr junge Familien nach Arnum, die dann unsere Gemeinde verjüngen und ein großes Interesse an den Familiengottesdiensten haben“, sagt Behler.

Familiengottesdienst auch bei Senioren beliebt

Doch nicht nur bei jungen Menschen kommen die besonderen Angebote gut an. „Wir hatten erst überlegt, den Familiengottesdienst nur für jüngere Besucher anzubieten“, sagt Behler. Dann hätten sie aber bemerkt, dass viele ältere Menschen gerade gerne mit den Kindern zusammen in den Gottesdiensten seien. So gibt es bei den Gottesdiensten auch keine Altersgrenze. „Kinder sind ebenso willkommen wie Senioren“, sagt Behler.

Seit 2013 richtet die Gemeinde viermal im Jahr einen Familiengottesdienst aus. Dabei will sie stets etwas Besonderes bieten. Im Sommer werden die Gottesdienste unter freiem Himmel auf dem Spielplatz an der Astrid-Lindgren-Straße ausgerichtet, im Herbst zum Entedankfest auch schon einmal im Seniorenheim. „Wir wollen, dass die Kirche auch zu den Menschen kommt“, sagt Behler.

Gottesdienst auf Spielplatz

Um die Familiengottesdienste noch familienfreundlicher zu gestalten, beginnen sie künftig nicht mehr um 10 Uhr, sondern erst um 11 Uhr. Der nächste Termin ist am Sonntag, 30. Juni, auf dem Spielplatz an der Astrid-Lindgren-Straße. Weitere Termine sind für den 15. September zum Erntedank und für den 1. Dezember zum Beginn der Adventszeit geplant.

„Gestaltet werden diese Gottesdienste von einem hochmotivierten Team von Müttern, einer Großmutter, einer 15-jährigen ehemaligen Konfirmandin und mir“, erläutert die Pastorin. Zum Team gehören Katrin Biesalski, Ellen Leinemann, Dietlind Mandrysch, Kirstin Mittendorf und Fanny Nemitz.

Diesmal hatte das Team aus Papier einen blauen Fluss hergestellt, den geschichtsträchtigen Jordan. Außerdem konnten die jungen Gottesdienstbesucher Kerzen gestalten. „Wenn Kinder etwas kreativ gestalten können, merken sie es sich viel besser.“ Während des Gottesdienstes, der vor allem lebendig sein soll, dürfen die Kinder vorne in der Kirche spielen, malen, basteln, hüpfen, tanzen und singen. Als Begleitung erklingt Gitarren- oder Klaviermusik. Gemaltes und Basteleien dürfen die Jungen und Mädchen dann mit nach Hause nehmen.

Von Stephanie Zerm

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