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Nachrichten Friedhofsweg Im Heidfeld soll asphaltiert werden
Region Laatzen Nachrichten Friedhofsweg Im Heidfeld soll asphaltiert werden
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00:21 31.05.2018
Der Hauptweg des städtischen Friedhofs Im Heidfeld soll im September auf einer Länge von 200 Metern von Grund auf saniert und dann auch asphaltiert werden. Quelle: Astrid Köhler
Laatzen-Mitte

Rillen und ausgespülte Dellen ziehen sich durch den Hauptweg des Friedhofs Im Heidfeld. Was in trockenen Zeiten kaum auffällt, verwandelt sich nach Regengüssen in ein matschiges Pfützenreich – zum Leidwesen der Besucher von Laatzens größtem Friedhof. Für 2018 hat die Stadt die erstmalige Sanierung des rund 45 Jahre alten Hauptweges angekündigt. Wie sich nun allerdings herausstellt, reicht die ursprünglich geplante Maßnahme nicht aus. Der von der Kapelle zu verschiedenen Abteilungen führende Weg soll im Spätsommer auf einer Länge von etwa 200 Metern aufwändiger hergerichtet und nun auch asphaltiert werden, teilt die Stadt mit. Weil die im Haushalt eingestellten 40.000 Euro dafür nicht ausreichen, werden Mittel aus einer Friedhofsmaßnahme in Ingeln-Oesselse verschoben. Insgesamt schätzt die Verwaltung die Kosten in Laatzen-Mitte nun auf 68.000 Euro.

Nach den Starkregenereignisse der vergangenen Monaten habe sich herausgestellt, dass die ursprünglich geplante Bauweise mit wassergebundener Decke keine dauerhaft sinnvolle Lösung sei, schreibt Stadtrat Axel Grüning in einer Mitteilung an die beteiligten Gremien, die am Montag auch dem Ortsrat Ingeln-Oesselse vorgelegt wird. „Es ist zu befürchten, dass der Weg den zu erwartenden und für die Abläufe erforderlichen Fahrzeugverkehr nicht aufnehmen kann ohne schnell wieder Schaden zu nehmen.“ Einzig sinnvolle Dauerlösung sei das Asphaltieren des Weges, so Grüning: „Diese Lösung ist nachhaltiger, da sie langlebiger ist.“ Zudem sei der Unterhaltungsaufwand wesentlich geringer als bei einer wassergebundener Decke. Auf lange Sicht würden so sogar Kosten eingespart.

In den erwarteten Mehrkosten von 28.000 Euro sind auch 9000 Euro für den Anschluss an die Kanalisation enthalten: Das Oberflächenwasser soll künftig nicht mehr ausschließlich über die – seit Längerem defekte – Drainage auf die Rasenfläche abgeführt werden, sodass diese durchnässt und von den Reifen der Friedhofsfahrzeuge zerfurcht werden kann. Vielmehr werde auf dem Weg ein Abfluss eingebaut, der große Niederschlagsmengen aufnimmt und ableitet, erklärte Stadtsprecher Matthias Brinkmann auf Nachfragen.

Läuft alles nach Plan kann die Sanierung bereits Anfang September beginnen. Die Maßnahme werde etwa drei Wochen dauern und in zwei Abschnitte aufgeteilt, so der Stadtsprecher. Ziel sei es, die Friedhofsbesucher so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. „Für drei Tage ist aber eine Vollsperrung des Weges unumgänglich“, teilte Brinkmann mit. Während dieser Zeit müsste einer der beiden andere Eingänge als das Haupttor genutzt werden.

Wegesanierung in Ingeln-Oesselse nun erst 2019

Um den Hauptweg Im Heidfeld zeitnah sanieren zu können, will die Verwaltung Haushaltsmittel umverteilen, die ursprünglich für einen Friedhofsweg in Ingeln-Oesselse vorgesehen waren. Die dort eingeplanten 27.000 Euro reichen ebenfalls nicht aus, denn nach einer genaueren Inaugenscheinnahme der Schmutz- und Regenwasserkanäle mit einer Kamera ist klar, dass zusätzlich zu dem Weg noch ein Revisionsschacht erneuert und eine lecke Regenwasserleitung im Bereich des Kapellenvorplatzes repariert werden muss. Für 2019 sollen nun 33.500 Euro neu angemeldet werden.

„Die investiven Mittel sind verschieb- und verfügbar“, erklärte der Stadtsprecher auf Nachfrage. Einer Zustimmung der Gremien bedürfe diese Entscheidung der Verwaltung nicht. Im Sinne der Transparenz würden Ortsrat und Fachausschuss aber vorab in Kenntnis gesetzt.

Von Astrid Köhler

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