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Die 14-jährigen Emiliy (von links), Charlotte und Sarah verkaufen Waffeln im Gemeindehaus in Grasdorf.

Die 14-jährigen Emiliy (von links), Charlotte und Sarah verkaufen Waffeln im Gemeindehaus in Grasdorf.
© Tobias Lehmann

Grasdorf/Rethen

Musikschüler bringen Weihnachtsstimmung

War das Wetter schuld? Zum erstmals am Gemeindehaus in Grasdorf ausgerichteten Weihnachtsmarkt sind weniger Besucher gekommen als gewohnt. Doch die Stimmung war trotzdem weihnachtlich entspannt. 

Grasdorf/Rethen.  Erst schneite es und dann kam auch noch Regen dazu. Der Weihnachtsmarkt in Grasdorf hat dieses Jahr nicht so viele Gäste angelockt, wie Pastor Burkhard Straek erhofft hatte. „Das Wetter hat wohl doch einige abgehalten“, sagte er am Sonntag. Die Gemeinde hatte den Markt dieses Jahr erstmals nicht mehr an der Kirche, sondern am Gemeindehaus ausgerichtet. „Bisher war der Markt mit den Ständen an der Kirche und die dazugehörige Kaffeestube im Gemeindehaus. Doch wir wollten gerne alles an einem Ort haben, was auch für die Besucher besser ist“, sagte der Pastor.

Vor dem Gemeindehaus wurden Glühwein und Bratwurst verkauft, im Haus gab es ein Kuchenbüfett und das Angebot verschiedener Kunsthandwerker. Ehemalige Konfirmanden boten frische Waffeln an. „Wir wollen mit dem Erlös die Sanierung des Jugendraums weiter unterstützen“, sagten die 14-jährigen Charlotte, Emily und Sarah gemeinsam. 

Ein besonderer Höhepunkt der Marktes war das Adventskonzert der Musikschule Laatzen, das wie gewohnt in der Kirche ausgerichtet wurde. Musikschulleiter Ulrich Bernert erinnerte sich: „Der Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Grasdorf war die erste Veranstaltung, die ich als Musikschulleiter organisert habe. Das war vor 28 Jahren“, sagte er. Zahlreiche Kinder und Jugendliche spielten am Sonntag auf verschiedenen Instrumenten weihnachtliche Lieder. Doch das Wetter hatte offenbar auch auf die Zahl der Besucher des Konzerts Einfluss. War es in den vergangenen Jahren teilweise so voll, dass einige Besucher sogar stehen mussten, blieben dieses Mal gleich mehrere Reihen leer. 

Wo und ob der Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr ausgerichtet wird, steht noch nicht fest, sagte Straek. Darüber müsse der Kirchenvorstand beraten. „Wir planen zurzeit den Neubau des Gemeindehauses, der auch viele Kräfte bindet“, sagte Straek. Es sei auch möglich, dass der Markt im nächsten Jahr pausiert. 

Die Vereine und Verbände in Rethen hatten als Organisatoren des dortigen Weihnachtsmarkts einen Tag zuvor mehr Glück. Es war zwar kalt, doch es blieb trocken. So war die Kaffeestube gleich zu Beginn des Markts sehr gut besucht. Musikalisch stimmte der Schulchor in der St. Petri-Kirche auf den Markt ein. Vor der Kirche lockte das bewährte Programm aus kulinarischen Spezialitäten und Kunsthandwerk. Ein Höhepunkt für die Kinder war die vor der Kirche aufgebaute Bimmelbahn. 

Von Tobias Lehmann


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