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Nachrichten Feuer in Pattensen: Großeinsatz in Hobbywerkstatt
Region Laatzen Nachrichten Feuer in Pattensen: Großeinsatz in Hobbywerkstatt
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15:15 31.05.2018
Für Nachlöscharbeiten am Dach des angrenzenden Gebäudes wird die Drehleiter Pattensen in Stellung gebracht. Quelle: Henning Brüggemann (Feuerwehr)
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Pattensen/Hemmingen/Laatzen

Großeinsatz in Pattensen am Mittwochabend:In einer privaten Hobbywerkstatt an der Koldinger Straße hat ein Mercedes gebrannt. Ein 54-Jähriger hat eine Rauchgasvergiftung erlitten.

Die Polizei hat das Auto am Donnerstag untersucht und geht, wie ein Sprecher mitteilte, von einem technischen Defekt aus. Der Schaden an Auto und Werkstatt beträgt schätzungsweise 200.000 Euro. Mehr als 80 Feuerwehrleute aus Pattensen-Mitte, Hüpede und Koldingen sowie Arnum und Laatzen kämpften gegen das Feuer.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei hatte der 54-Jährige sein Auto gestartet. „Kurz danach gab es einen lauten Knall und der Mercedes E320 fing Feuer“, erläuterte ein Polizeisprecher. „Der Mann versuchte noch das Fahrzeug mit eigenen Mitteln zu löschen, jedoch misslang der Versuch.“ Der 54-Jährige wurde später in eine Klinik gebracht.

Gegen 22 Uhr geriet der Wagen in Brand, teilte Stadtfeuerwehrsprecher Henning Brüggemann mit. „Das Feuer griff sofort auf die Dachkonstruktion und die Einrichtung über.“ Die Rauchsäule sei schon von weitem zu sehen gewesen. Auch wegen der engen Bebauung habe Einsatzleiter Ulrich Fleischmann umgehend die Ortsfeuerwehren Hüpede und Koldingen alarmiert. Brüggemann erläuterte: „Um den Schutz angrenzender Gebäude zu gewährleisten, wurden zusätzlich die Drehleiterfahrzeuge aus Arnum und Laatzen nachgefordert.“

Das Feuer sei von drei Seiten aus mit insgesamt sieben Rohren bekämpft worden. „Gefahr für die Einsatzkräfte bereiteten einige Gasflaschen, die in der Garage gefunden wurden“, sagte Brüggemann. „Die Gasbehälter wurden einige Zeit aus der Deckung mit Wasser gekühlt und anschließend mit der Wärmebildkamera untersucht.“ Sie seien zwar nicht besonders heiß gewesen, wurden aber trotzdem vorsichtshalber in einen Wasserbehälter gekühlt.

„Nachdem das Feuer im Inneren gelöscht war, wurde das Dach eines angrenzenden Gebäudes geöffnet, da das Feuer bereits auf die Dachkonstruktion übergegriffen hatte.“ Diese Flammen seien ebenfalls zügig gelöscht worden.

Insgesamt etwa 15 Bewohner von zwei angrenzenden Häusern haben zur Sicherheit ihre Wohnungen verlassen müssen. „Eine Wohnung konnte nach Abschluss der Löscharbeiten noch nicht wieder freigegeben werden.“ Der Einsatz war nach Auskuft von Brüggemann gegen 1.20 Uhr beendet.

Währenddessen waren die Koldinger Straße und die Göttinger Straße voll gesperrt. Bürgermeisterin Ramona Schumann hatte die Einsatzstelle aufgesucht, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Im Einsatz war nicht nur die Feuerwehr mit insgesamt 15 Fahrzeugen und dem stellvertretendem Brandschutzabschnittsleiter, sondern auch die Polizei und der Rettungsdienst.

Von Andreas Zimmer

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