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Region Laatzen Nachrichten Beim Klima-Sommercamp dürfen alle Kinder mitmachen
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00:17 15.07.2018
Am vorletzten Tag ihres integrativen Feriensommercamps zeigen die Kinder Gästen aus Politik, Verwaltung und von den fördernden Institutionen, womit sie sich beschäftigt haben. Hier trommelt eine Gruppe mit Eruption-Musiker Greg "Big G" Perrineau. Quelle: Torsten Lippelt
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Grasdorf

Betreuungsangebote für Schulkindern in den Ferien gibt es viele. Dies gilt allerdings nicht für Kinder mit Behinderung, denn die Jungen und Mädchen benötigen eine besondere Betreuung. Mit dem Projekt „Ferien inklusiv und Klimaschutz“ schließen die beiden hannoverschen Vereine Aktiv DabeiSein und Down-Syndrom Hannover diese Lücke: An der Freien Martinsschule in Grasdorf nehmen regelbeschulte und lernbehinderte Kinder gemeinsam am Ferienspaß teil.

Das Konzept sieht ein gemeinsames Erlebnis für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren vor, die entweder für sieben Tage oder aber für den kompletten Camp-Zeitraum beim „Ferien inklusiv“-Projekt mitmachen wollten. Am Donnerstag besuchten Vertreter von Politik, Verwaltung und von unterstützenden Organisationen das Camp – und machten sich beim Rundgang ein Bild der verschiedenen Stationen.

„Wir haben 64 Kinder dabei gehabt, von Barsinghausen und Laatzen über Hannover bis nach Burgdorf“, freut sich Projektleiterin Sabine Buntrock über das rege Interesse. „Davon waren 30 Prozent regelbeschulte und 70 Prozent lernbehinderte Kinder.“ Inhaltlich gefüllt wurden die von 8 bis 17 Uhr durchplanten Tage mit Workshop-Projekten, die sich um das Thema Klimaschutz drehten.

Das Spektrum reichte von Ideen zum Stromsparen und zum Autoverzicht bis hin zum Basteln und Experimentieren mit Solarzellen unter Anleitung der beiden „Naturonauten“ Lili & Claudius. Auch künstlerische Aktivitäten gehörten dazu: Die Mitarbeiter der Hamelner Ateliers Düsterwald bot Körperbemalung mit Umweltbildern an, die Tanzpädagogin Sabine Krauthäuser Umwelt- und Energie-HipHop-Tänze. Einen Trommelworkshop für die Kinder gab der frühere Eruption-Musiker Greg „Big G“ Perrineau.

Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann und der Laatzener Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch lobten das Sommercamp als Leuchtturmprojekt. „Hoffentlich gibt es das auch bald in anderen Kommunen der Region“, wünscht sich die stellvertretende Regionspräsidentin Sylvia Thiel. „Im Bereich der Umweltbildung ist diese inklusive Initiative einzigartig und schafft neue Wege, die junge Generation für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren“, ergänzte Sabine Buntrock. „Und Kinder mit und ohne Behinderung haben das Recht, gemeinsam ihren Weg zu gehen.“

Um dies zu unterstreichen, waren von den fördernden Einrichtungen auch Karsten Behr, Geschäftsführer der Bingo-Umweltstiftung, und Ulla Petersen vom Reit- und Therapiesportverein Hemmingen mit dabei. Zu den Unterstützern zählen auch die Region und die Stadt Hannover, die Stiftung Sparda Bank Hannover, die Aktion Mensch, Edeka und die Tui-Stiftung.

Von Torsten Lippelt

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