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Nächtlicher Feuerwehreinsatz im Gleidinger Gewebegebiet: Auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens hatte in der Nacht zu Donnerstag Abfall in einem Container zu brennen angefangen. Die Feuerwehr löschte die Flammen.

Nächtlicher Feuerwehreinsatz im Gleidinger Gewebegebiet: Auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens hatte in der Nacht zu Donnerstag Abfall in einem Container zu brennen angefangen. Die Feuerwehr löschte die Flammen.© Gerald Senft

Gleidingen

Feuerwehr löscht brennenden Abfallcontainer

Starke Rauchentwicklung im Gewerbegbiet: In der Nacht zu Donnerstag ist Abfall in Brand geraten, der bei einem Gleidinger Entsortungsunternehmen in einem Container zwischengelagert war. Knapp 40 Helfer rückten aus. Sie waren in der Nacht fast 1,5 Stunden im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Gleidingen. Entdeckt und gemeldet hatte den Schwelbrand ein Autofahrer am Donnerstag gegen 1 Uhr. Als die Helfer der Ortsfeuerwehren Ingeln-Oesselse, Gleidingen und Laatzen im Gewerbegebiet eintrafen, standen sie nach den Worten von Feuerwehrsprecher Gerald Senft vor einer "Rauchwand". Da das Tor noch verriegelt war, kletterten die Helfer mit einer Leiter über den Zaun, um aufs Gelände zu kommen. Kurz darauf erschien der Besitzer und schloss auf.

Wie sich herausstellte, lag der Brandherd in einem 35 Kubikmeter fassende Container, der auf einem Lastwagen aufgesattelt war. Der Müll – darunter Plastikplanen und Teppichreste – brannte mit starker Rauchentwicklung, betonte Senft. Flammen jedoch waren, wie bei einem Schwelbrand üblich, nicht zu sehen.

In Zweiertrupps löschten sechs Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten den qualmenden Müll – zunächst mit Wasser später mit Schaum.

Um 1.35 Uhr war die Abdeckplane schließlich soweit geöffnet, dass der Behälter mit Schaum geflutet werden konnte.

Kurz darauf wurden alle im Einsatzbereich auf dem Gelände stehenden Lastwagen entfernt und der zuvor noch glimmende Müll mit einem Bagger umgeladen. Dabei musste die Feuerwehr noch letzte kleine Brandnester löschen.

Gegen 2.40 Uhr war der Einsatz weitestgehend beendet. Abschließend brachte der Gerätewagen-Logistik noch frische Schläuche sowie neue mit Pressluft gefüllten Atemschutzgeräte. So konnten alle 7 Einsatzfahrzeuge der drei Ortsfeuerwehren wieder mit frischem Material bestückt werden.

Der Sachschaden ist auf den Container begrenzt.

Von Astrid Köhler


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