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Nachrichten Einsatzreigen beginnt mit geplatzter Wasseruhr
Region Laatzen Nachrichten Einsatzreigen beginnt mit geplatzter Wasseruhr
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00:42 27.05.2018
Wasserschaden, ein brennender Mülleimer, zwei ausgelöste Brandmeldeanlagen und eine Gewässerverunreinigung: Zu insgesamt fünf Einsätzen wurde die Laatzener Feuerwehr am Mittwoch gerufen. Quelle: Symbolbild
Laatzen

Die Laatzener Feuerwehr war am Mittwoch ganz besonders oft gefragt: Bereits um 5.11 Uhr rückten die Helfer zu ihrem ersten von fünf Einsätzen aus. Nach einem Wasserschaden in einem Mehrfamilienhaus galt es noch die frühmorgens in der Albert-Einstein-Schule sowie im Rathaus ausgelöste Brandmeldeanlagen zu kontrollieren, einen brennenden Mülleimer am Messebahnhof zu löschen sowie eine Gewässerverunreinigung zu bekämpfen.

Die Ursache des Wasserschadens in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Hilgerskamp war eine geplatzte Wasseruhr. Etliche Liter Wasser verteilten sich im ersten Obergeschoss sowie im Erdgeschoss. Die Feuerwehrleute pumpten diese mit einem speziellen Sauger ab. Um 6.25 Uhr war der Einsatz für die fünf beteiligten Helfer beendet.

Zwischenzeitlich jedoch – um 5.28 Uhr – ging bereits der zweite Alarm bei der Feuerwehr ein. Die Brandmeldeanlage der AES hatte ausgelöst, doch ein Feuer fanden die elf Helfer ebenso wenig wie ein anderer Grund für den Alarm. Nach einer Kontrolle der Räume wurde die Meldeanlage zurückgestellt. Kurz nach 6 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ab.

Um 7.56 Uhr gab es dann erneut Alarm, diesmal im Rathaus. Auch dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst, jedoch konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die acht Helfer mussten nicht weiter eingreifen.

Bei dem vierten Einsatz des Tages, kurz vor 11.30 Uhr, war die Feuerwehr am Messebahnhof gefragt. Dort brannte ein Müllbehälter, den die Helfer – 13 von ihnen waren vor Ort – mit einem gezielten Strahl aus dem C-Rohr ablöschten.

Helfer bekämpfen auch Gewässerverunreinigung

Am Mittwochnachmittag, gegen 16.20 Uhr, rief die Leitstelle die Laatzener Feuerwehr zur Hilfe, nachdem ein Angler eine schimmernde Flüssigkeit in der Leine entdeckt und bei der Polizei gemeldet hatte. Acht Freiwillige rückten zum Reinekamp aus, um die Gewässerverunreinigung in Laatzen zu bekämpfen. Sie verlegten eine Ölsperre im Einmündungsbereich der Kalsaune in die Leine und nahmen mehrere Gewässerproben, die schließlich der Region als Untere Wasserbehörde übergeben wurden. Der fünfte Feuerwehreinsatz des Tages endete für die Laatzener Helfer am Mittwoch gegen 18.30 Uhr.

Von Astrid Köhler

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