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Nach dem Carport-Brand am 8. März hat die Polizei umfangreich ermittelt – der Verdacht gegen einen mutmaßlichen Brandstifter hat sich allerdings nicht erhärtet. 

Nach dem Carport-Brand am 8. März hat die Polizei umfangreich ermittelt – der Verdacht gegen einen mutmaßlichen Brandstifter hat sich allerdings nicht erhärtet. 
© Dorndorf

Rethen

Ermittlungen nach Carport-Feuer eingestellt

Bei einem Großbrand am Rethener Edeka-Markt sind im März ein Carport mit 14 Autos und ein Haus zerstört worden. Wer das Feuer verursacht hat, bleibt wohl im Dunkeln: Wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage mitteilt, wurden die Ermittlungen gegen inzwischen eingestellt – aus Mangel an Beweisen.

Rethen.  Der Carport-Brand am 8. März dieses Jahres bleibt wohl unaufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat auf Anfrage dieser Zeitung bestätigt, dass die Ermittlungen zu dem Fall eingestellt wurden. Der Verdacht gegen einen Laatzener, der das Feuer gelegt haben soll, habe sich nicht erhärtet, heißt es bei der Staatsanwaltschaft.

In der Feuernacht war eines der Autos angezündet worden, die in dem Gemeinschaftscarport an der Dr.-Alex-Schönberg-Straße nahe dem Rethener Edeka-Markt abgestellt waren. 14 Autos und das angrenzende Reihenendhaus wurden bei dem Feuer zerstört. Die Polizei ging bereits kurz nach dem Vorfall von Brandstiftung aus.

Ende März hatten die Ermittler dann einen 44-jährigen Laatzener vernommen, der in Zusammenhang mit dem Großbrand gebracht wurde.  Eine Durchsuchung der Wohnräume hat jedoch laut Staatsanwaltschaft genauso wenig erbracht wie die kriminaltechnische Untersuchung von Spuren, die den Täter möglicherweise hätten überführen können. Ausgewertet habe die Polizei auch Überwachungsvideos und das Handy-Video eines Zeugen – alles ohne handfeste Ergebnisse. Das Verfahren sei daraufhin bereits im Mai dieses Jahres eingestellt worden. „Sollten sich aber neue Ermittlungsansätze ergeben, kann das Verfahren wieder aufgenommen werden“, sagt Behördensprecher Thomas Klinge.

Von Johannes Dorndorf


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