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Die langjährige Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn berichtet bei den Wissenschaftstagen am Erich-Kästner-Gymnasium über ihre politische Arbeit.

Die langjährige Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn berichtet bei den Wissenschaftstagen am Erich-Kästner-Gymnasium über ihre politische Arbeit.
© Torsten Lippelt

Laatzen-Mitte

Die Wissenschaftstage am EKG haben begonnen

Am Erich-Kästner-Gymnasium hat am Dienstagabend eine neue Reihe gestartet: Im Rahmen der Wissenschaftstage kommen wöchentlich Referenten in die Schule, um über Themen wie Politik, Chemie und Literatur zu referieren. Beim Auftakt war die ehemalige Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn zu Gast.

Laatzen-Mitte.  Mit einem interessanten Einblick in ihre Arbeit als Ministerin und stellvertretende Bundestagsvorsitzende hat die hannoversche SPD-Politikerin Edelgard Bulmahn am Dienstag die Wissenschaftstage am Erich-Kästner-Gymnasium eröffnet. Die vierteilige Reihe bringt Schüler und interessierte Gäste mit Persönlichkeiten aus Kultur, Gesellschaft und Forschung zusammen, um neue Ideen und Impulse zu eröffnen, die den schulischen Horizont überschreiten und zum Weiterdenken anregen sollen.

„Wissen schafft Erkenntnis, sagte schon Immanuel Kant. Deshalb wollen wir dieses kulturelle Angebot für die Bürger auch im nächsten Jahr fortsetzen“, kündigte Schulleiterin Hella Kohl in ihrer Eröffnungsrede den rund 120 Gästen im Forum an. Sie dankte dabei der Oberstufenkoordinatorin Ulrike Mensching, die die Reihe nach dem Vorbild ähnlicher Veranstaltungen in Ostfriesland angeregt hatte. 

Zur Premiere berichtete Bulmahn, die nach der Bundestagswahl aus dem Parlament ausgeschieden war, über ihren politischen Werdegang und Alltag. Dabei stellte sie beispielhaft eine normale Berliner Parlamentswoche vor – mit all ihren Terminen – von morgens bis oft spät in den Abend. „Der ganz normale lange Alltag eines Politikers kommt in den Medien viel zu kurz – kaum jemand weiß, was wir den ganzen Tag über so machen“, sagte die frühere Lehrerin der hannoverschen Lutherschule, die von 1998 bis 2005 Bundesministerin für Bildung und Forschung war.

Bulmahn appellierte an die Anwesenden, zu Dreiviertel Schüler der Jahrgänge 10 bis 12, sich bei Problemen für ihre Interessen und die der Gesellschaft zu engagieren: „Es wird nicht besser, wenn es keiner probiert.“ Damit spielte sie – wohl unbewusst –auf als Namensgeber der Schule Erich Kästner und dessen Bonmot „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ an.

Im Anschluss an den Vortrag stand die Sozialdemokratin den Gästen noch für zahlreiche Fragen - etwa zum Thema Frauen in der Politik und der politische Umgang Deutschlands mit der Türkei – zur Verfügung.

So gehen die Wissenschaftstage weiter:

Fortgesetzt wird die Veranstaltungsreihe in den nächsten drei Wochen. Beginn ist jeweils dienstags um 19.30 Uhr im EKG-Forum. Am 14. November trägt der Literaturwissenschaftler und FAZ-Redakteur Alexander Košenina über Schillers Verbrecher und die Anfänge der Kriminalliteratur vor. Am 21. November spricht der ehemalige Chefredakteur des Handelsblatts Hans-Jürgen Jakobs über seinen Bestseller „Wem gehört die Welt?“. Den Abschluss bildet am 28. November ein Vortrag des Chemikers Holger Butenschön, Professor an der Leibniz Universität Hannover, mit dem Titel „Katalyse – Kurze Wege in der Chemie“. Anmeldungen nimmt das EKG unter tobias.franz@ekslaatzen.eu entgegen.

Quelle: Torsten Lippelt

Von Torsten Lippelt


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