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Region Laatzen Nachrichten Begleitausschuss teilt 100 000 Euro Fördergeld auf
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09:25 04.12.2017
Der Begleitausschuss tagt am Dienstag, 5. Dezember, um 18 Uhr im Rathaus in Laatzen. Quelle: Astrid Köhler (Archiv)
Laatzen

 Wie in diesem Jahr erhält die Stadt Laatzen auch 2018 wieder 100 000 Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Mit dem Geld aus dem Aktions- und Initiativfonds (85 000 Euro) sollen Projekte gestärkt werden, die sich schwerpunktmäßig mit den Problemen des Zusammenlebens, Alltagsrassismus und -diskriminierung, frühkindlicher Bildung und Demokratie sowie der Begegnung von Laatzenern mit Geflüchteten beschäftigen. Auch ist ein Strukturprojek vorgesehen, das die Jugendbeteiligung in Laatzen weiter entwickeln will. Desweiteren werden 5000 Euro aus dem Jugendfonds sowie 10 000 Euro für die Öffentlichkeits-, Partizipations- und Vernetzungsarbeit zur Verfügung gestellt.

Der Begleitausschuss berät am Dienstag, 5. Dezember, ab 18 Uhr im Rathauszimmer 503 am Marktplatz zunächst über die geplante Aufteilung der Fördermittel. In der Folge können dann Förderanträge für Projekte gestellt werden.

Im Jahr 2011 wurde bei einer Befragung von Bürgern, Fachkräften der Jugendförderung und Integrationsarbeit als größtes Problem Laatzens das Nebeneinander statt eines Miteinander genannt. Bereits mit dem vorherigen Bundesprogramm „Toleranz fördern –Kompetenz stärken“ (2011 bis 2014) wurden insgesamt 47 Projekten gefördert. Sie hatten das Ziel, integrative Netzwerkstrukturen zu stärken sowie nachhaltige Maßnahmen zum demokratischen Handeln aufzubauen sowie die Öffentlichkeit auf die vielfältige lokale Kultur des Zusammenlebens zu sensibilisieren.

Dem Begleitausschuss von "Demokratie leben!" gehören 17 Mitglieder an: sieben von den im Rat der Stadt vertretenen Parteien benannte und zehn Einwohner, die einen Querschnitt der in Laatzen vertretenen Bevölkerungs- und Zielgruppen darstellen. 

Von Astrid Köhler

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