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Region Isernhagen Nachrichten Wohin würde sich Verkehr verlagern?
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17:49 28.11.2017
Viele Autofahrer könnten sich mit einer Temporeduzierung in H.B. neue Wege durch isernhagen suchen, so die Befürchtung aus F.B. Quelle: Archiv
Isernhagen F.B

 Mit orangefarbenen Holzkreuzen entlang der Burgwedeler Straße protestiert die Bürgerinitiative Aktion L381 in Isernhagen H.B. gegen die gestiegene Verkehrsbelastung auf der Ortsdurchfahrt. Sollte für die L381 aber eine Verkehrsberuhigung angeordnet werden, so fragte sich der Ortsrat F.B. am Montagabend, wie würde dann wohl die Verkehrssituation auf der Hauptstraße im eigenen Ortsteil aussehen?

„Wenn in H.B. Tempo 30 kommen sollte, sind wir die Leittragenden - weil dann der Verkehr über F.B. fließt“, befüchtet Thomas Hahn (SPD). Ihm schwebt deshalb ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen auf der K113 vor - wichtig für den Fall, wenn sich wieder mal der Verkehr auf den Autobahnen staue. Dieser Meinung ist auch Ortsbürgermeisterin Angela Leifers (CDU). Allerdings gab sie zu bedenken, dass, sollte die Hauptstraße in F.B. in den nächsten Jahren endlich saniert werden, die Fahrbahn sowieso verengt werde. Dann sei Tempo 30 dort nicht mehr notwendig.

Einstimmig baten die Ortsratspolitiker die Gemeindeverwaltung zu prüfen, welche Straßen bei Staus auf den Autobahnen A2 und A7 als Umleitung durch die Altdörfer tatsächlich genutzt werden.

In H.B. hat die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr währenddessen im Oktober eine neue Verkehrszählung gemacht. Die Zahlen würden jetzt ausgewertet, hieß es dazu am Dienstag aus der Behörde. Anschließend soll anhand dieser Zahlen der vom Verkehr ausgehende Lärmpegel beiderseits der Burgwedeler Straße berechnet werden. Liegen die berechneten Werte jenseits der zulässigen Grenzwerte, so könnte es dazu kommen, dass aus Gründen des Lärmschutzes der Anwohner Tempo 30 in H.B. angeordnet wird – entweder nur nachts oder sogar rund um die Uhr. Parallel dazu hoffen viele H.B.er auf eine Teilnahme am dreijährigen Modellversuch „Tempo 30 in Niedersachsen“.

Mehr Sicherheit wünscht sich sich der F.Ber Ortsrat auch am Lohner Weg. Laut der Ortsbürgermeisterin fordern insbesondere Eltern dort eine Querungshilfe in Form einer Bedarfsampel. Eine Signalanlage wollen die Ortsratpolitiker ebenfalls für die Hauptstraße in Höhe der Tilkentrift. Auch wenn die Gemeinde diese vorerst ablehnte, setzt sich der Ortsrat nach wie vor dafür ein. Den Grund für die Ablehnung - weil dort keine 50 Menschen pro Stunde die Straße querten - verstehe er nicht, sagte Dirk Schnehage (CDU). Immerhin müssten dort viele Kinder und Senioren die Straße überqueren.

Von Katerina Jarolim-Vormeier und Frank Walter

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