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Isernhagen

Streit um Porta-Sozialplan

Nach der Ankündigung von Porta, das Einrichtungshaus in Isernhagen-Altwarmbüchen Ende Juni zu schließen, gibt es Streit um den Sozialplan.

Betriebsrat und Gewerkschaft bezeichnen es als völlig unakzeptabel, dass die 158 Beschäftigten durch Erlöse aus dem Räumungsverkauf ihre Sozialplandotierung selbst erwirtschaften sollen.

Aus diesem Grund hat der Betriebsrat bisher mit dem Interimsmanager Friedrich Schneider noch nicht verhandelt.

“Solange es kein konkretes, mit Zahlen hinterlegtes Angebot gibt, gibt es auch nichts zu verhandeln³, sagt Gewerkschaftssekretär Uwe Busch von verdi.

Über das weitere Vorgehen wollen die Arbeitnehmer bei einer Betriebsversammmlung am Donnerstagvormittag beraten.

Bei Porta verweist man auf die dezentrale Struktur. “Altwarmbüchen ist wie jedes unserer Häuser eine eigenständige Gesellschaft. Deshalb kann das Geld für den Sozialplan auch nur von dort kommen", teilt das Unternehmen mit. Schneider hatte angekündigt, dass aus dem Räumungsverkauf, bei dem Rabatte von 30 bis 70 Prozent aufgerufen werden, etwa vier bis fünf Millionen Euro zu erwarten sind. Trifft das ein, entfallen rein rechnerisch auf jeden Mitarbeiter 25.000 bis 30.000 Euro.


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Isernhagen ist ...

  • ... eine Gemeinde nordöstlich von Hannover mit knapp 23.000 Einwohnern
  • ... Heimat von Olympiasiegerin Anke Kühn (Hockey)
  • ... Gründungsort des Radiosenders ffn
  • ... nach dem durchschnittlichen Einkommen der Bürger die wohlhabenste Gemeinde in Niedersachsen
  • ... Sitz des Lederwarenherstellers Bree Collection
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