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Region Isernhagen Nachrichten Neunjähriger Kickboxer will Weltmeister werden
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00:16 17.12.2017
MaximVolgin zeigt seine Silbermedaille und die Urkunde für den zweiten Platz bei der Kickbox-WM in Irland. Quelle: Jarolim-Vormeier
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Altwarmbüchen

 Von nichts kommt nichts: Fünf Mal die Woche trainiert der Altwarmbüchener Grundschüler Maxim Volgin. Der Neunjährige boxt sich gewissermaßen durch – im wahrsten Sinne des Wortes: Er ist Vize-Weltmeister im Kickboxen in der Kategorie unter 35 Kilogramm.

Seinen Titel errang der sehr besonnen wirkende Junge in der irischen Stadt Killarney. „Ich musste mich 25 Gegnern aus ebenso vielen Ländern bis ins Finale stellen“, berichtet der WM-Zweite. Die Medaille gewann er im Kick Light –  beim „Leichtkontakt“ gilt es, innerhalb von zwei Minuten den Oberschenkel des Gegners so oft zu berühren wie möglich.

Maxim landet bei der Weltmeisterschaft in Kickboxen in Irland auf dem zweiten Platz. Quelle: privat

„Wir sind richtig stolz auf unseren Sohn“, sagt Mutter Valentina, die in Kasachstan geboren wurde. Angefangen habe alles damit, dass sie für ihren Sohn eine Sportart suchte. Maxim habe alles Mögliche ausprobiert, auch Fußball, aber beim Kickboxen sei er geblieben – und der Erfolg bestätigt seine Entscheidung.

Der Grundschüler trainiert seit sechs Jahren, drei Jahre davon  in einer Kampfsportschule in Hannover. „Das ist eine Sportart, in der Box- und Tritttechniken in Kombination ausgeführt werden“, erläutert der Viertklässler sachkundig. Seit drei Jahren bringen ihm die Trainer Vassili, Panagotia und Andreas Malios von der Kampfsportschule Sonkei–Dojo die nötigen Techniken bei.

Der Grundschüler achtet auf gesunde Ernährung

Bis zur Nominierung zur Weltmeisterschaft in Irland waren  Maxim viel Fleiß und gute Leistungen abverlangt worden. „Ich habe bis zu sechs Mal in der Woche trainieret“, berichtet der junge Kampfsportler. Er habe sich körperlich und geistig auf die Wettkämpfe vorbereitet, auf gesunde Ernährung achte er sowieso. Und ebenso  darauf,  in der Schule nichts zu verpassen. So wichtig der Sport auch sei, die Schule gehe vor, stellt seine Mutter klar – und mit Hausaufgaben gebe es auch keine Probleme.

Vor der Teilnahme an der Weltmeisterschaft hatte sich Maxim deutschlandweit bei unzähligen Kämpfen auf der Matte qualifiziert. „Ich musste das ganze Jahr zusehen, immer unter den drei Besten zu sein, um so die nötigen Punkte zu sammeln“, erzählt der Junge. Vor dem Irland-Tripp hatte er im Mai schon an der Europameisterschaft in Tschechien teilgenommen – allerdings ohne Treppchenplätze. 

Gold im Visier

Maxims aktuelles großes Ziel ist die Weltmeisterschaft 2018 in der griechischen Hauptstadt Athen.  Dann will er nicht weniger als  Gold holen. Der sportliche Ehrgeiz ihres Filius’ bedeutet für Valentina und Vitaliy Volgin viel Organisation: fünf Mal die Woche Fahrdienst zum Training nach Herrenhausen sowie landes- und europaweite Wettkampftouren, hinzu kommt der finanzielle Aufwand für Benzin- und Unterkunftskosten, Sportkleidung und Boxhandschuhe. „Wir machen das aber gern“, versichert die 36-jährige Mutter. 

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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