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Nachrichten Security soll früher über Festplatz wachen
Region Isernhagen Nachrichten Security soll früher über Festplatz wachen
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00:16 18.12.2017
Damit auf dem Schützenplatz an der Hagenstraße sollen alle Besucher unbeschwert feiern können, bemühen sich Gemeinde, Polizei und Schützenvereine um ein neues Sicherheitskonzept.  Quelle: PATRICIA CHADDE (Archiv)
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 Um ein neues Sicherheitskonzept für das Isernhagener Schützenfest zu erarbeiten, haben sich Bürgermeister Arpad Bogya und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Isernhagen, der Leiter des Burgwedeler Kommissariats Günter Heller und die Chefs der vier Isernhagener Schützenvereine am Donnerstagabend im Rathaus an einen Tisch gesetzt.

Das Treffen war notwendig geworden wegen einer Schlägerei zwischen stark alkoholisierten Besuchern des Schützenfestes 2017. Damals, Ende August, räumte die Polizei das komplette Festzelt an der Hagenstraße. Über die Art und Weise des Einsatzes gab es im Nachhinein Diskussionen – und es hagelte auch Kritik. Deshalb war es Ziel des Gespräches, dass sich solch ein Einsatz nicht wiederholt und Festbesucher künftig ohne Angst und Bedenken auf dem Festplatz feiern können.

Aus Sicht von Bürgermeister Arpad Bogya war bei dem Polizeieinsatz im Festzelt einiges nicht so gelaufen, wie es eigentlich sein sollte. Die Schuldzuweisungen zwischen Polizei und Schützen hätten nicht ausgeräumt werden können, sagte er am Freitag auf Anfrage. Aber: „Die Koordination und Kommunikation soll besser werden“, so Bogyas Bilanz nach dem Gespräch.

 Geplant sei ein weiteres Treffen im Frühsommer, um Ansprechpartner im Rathaus, bei den Schützenvereinen und der Polizei genau zu bestimmen und Telefonnummer auszutauschen, damit bei Problemen schneller reagiert werden kann.

Aus Sicht der Schützenvereine verlief das Gespräch sehr positiv. „Die Polizei hielt zwar ihren Einsatz nach wie vor für vertretbar“, berichtete Ralf Auras, Vorsitzender des Schützenvereins Isernhagen H.B. Aber man habe sich nicht mehr mit den Details jener Nacht im Festzelt befasst, das sei Schnee von gestern. Die Ereignisse seien abgehakt. „Wir schauen nach vorn, im nächsten Jahr sollen Schützenfestbesucher wieder unbeschwert feiern können.“

Einigkeit herrschte bei den Gesprächspartnern darüber, den Sicherheitsdienst bereits ab 18 Uhr einzusetzen statt wie bisher erst ab 20 Uhr. Die Zahl von sechs Security-Leuten soll beibehalten werden. Mit ins Boot geholt werden soll Festwirt Angelino Stange, der das Sicherheitspersonal Ende August 2018 wieder einstellt. Und künftig will Auras darauf achten, „dass der Sicherheitsdienst auch seriös ist“.

Laut Kommisariatsleiter Günter Heller ist die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Schützenvereinen und dem Sicherheitspersonal eine gute Basis, um Schwachstellen künftig zu minimieren. Die Polizei werde Präsenz zeigen und Streife fahren. Daran ändere sich nichts. 

Von Katerina Jarolim-vormeier

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