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Nachrichten Kirchhorster Schüler verschönern den Schulgarten 
Region Isernhagen Nachrichten Kirchhorster Schüler verschönern den Schulgarten 
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00:42 20.05.2018
Julius (10) und Constantin (9) setzen zusammen neue Pflanzen in ihr eigenes Beet ein. Quelle: Philipp Bader
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Kirchhorst

 Im Hinterhof der Grundschule Kirchhorst erstreckt sich weites Grün. Zwischen hochgewachsenen Sträuchern, Blumen und Bodendeckern wuseln die Kinder durcheinander. Seit Februar treffen sich die Dritt- und Viertklässler zu zwei Schulgarten-AGs montags und donnerstags in der sechsten Schulstunden.

„In den letzten Jahren ist der Garten immer mehr zugewuchert. Da haben wir beschlossen, die AGs ins Leben zu rufen und hatten gleich viel Andrang“, berichtet Lehrerin Wiebke Kracke. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Gärtnerei Klipphahn aus der Wedemark und Ina Krause von der Abteilung Umwelt und Grün im Rathaus ging Kracke den Garten ab und ließ sich beraten, wie man den „Urwald“ wieder in Schuss bringen könnte. Dann kamen auch schon die Kinder ins Spiel: In den kälteren Monaten bearbeiteten sie Baumstämme, welche dank vieler kleiner Löchern zu waschechten Insektenhotels für Bienen und Ohrenkneifern wurden.

Nun haben jeweils zwei bis drei Kinder immer ein Stück des Gartens für sich. Dort zupfen sie Unkraut und schneiden Äste ab. Von zu Hause haben sie eigene Pflanzen mitgebracht und füllen damit ihren Abschnitt. Viermal im Jahr sollen ab sofort auch die Eltern kräftig mithelfen – den nächsten gemeinsamen Arbeitstag gibt es Anfang Juni. „Die Eltern helfen uns da sehr, und ohne diese Tage hätten wir wirklich Probleme“, sagt Kracke. 

Durch die wieder erblühende Natur wollen die Schüler vor allem die heimischen Bienen unterstützen - passend zum Welt-Weltbienentag am Sonntag. „Die Biene ist ja schließlich ziemlich wichtig für die Pflanzen und Bäume. Und ohne Bäume hätten wir kein Papier und hätten nicht Schreiben und Lesen lernen können“, sagt die zehnjährige Luisa. Sie und ihre Freundin Anina haben außerdem ein Schild gebastelt, um den Garten vor Müll zu schützen. „Da haben nämlich ganz viele Leute ihre Sachen einfach über den Zaun geworfen“, sagt Anina (10) empört. Stolz nageln sie daraufhin gemeinsam ihr Schild an den Zaun. Dann verschwinden die beiden aber auch schon wieder im tiefen Grün des Gartens: Luisa hat von zu Hause Tomaten mitgebracht, und die müssen ja auch noch eingepflanzt werden.

Von Philipp Bader

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