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Nachrichten Bringverkehr soll in eine Richtung rollen
Region Isernhagen Nachrichten Bringverkehr soll in eine Richtung rollen
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01:36 02.06.2018
Kinder aus Isernhagen H.B. sollen ihre Schule sicherer erreichen können. Quelle: Symbolbild
Isernhagen H.B

Eine zeitlich begrenzte Einbahnstraßenregelung und eine großflächige Sperrfläche auf der Straße Vor den Höfen sollen die letzten Meter des Schulwegs zur Grundschule in Isernhagen H.B. sicherer machen. Das haben der Ortsrat, Gemeindevertreter, die Polizei, die Schulleitung und Elternvertreter bei einem Ortstermin diskutiert. Ob dies allerdings auch rechtlich möglich ist, muss die Gemeinde aber noch prüfen.

Morgens wird es besonders eng

Seit Jahren kritisieren Eltern wie Lehrer die Zustände insbesondere im morgendlichen Bringverkehr zur Friedrich-Dierks-Grundschule und zur benachbarten Kita, wenn sich Autofahrer, querende Kinder und radfahrende Grundschüler aneinander vorbeiquetschen. Die mehrfachen Versuche, die Väter und Mütter per Rundschreiben zu einem freiwilligen Einbahnstraßenverkehr zu bewegen, finden nicht bei jedem Gehör: Manche Eltern ignorieren konsequent die Bitte, die Straße Vor den Höfen nur vom Hohenhorster Kirchweg aus zu befahren. Die Folge sind Staus, rückwärts rangierende, wendende und auf der falschen Straßenseite parkende „Eltern-Taxis“. Zudem wird häufig auch im Kurvenbereich vor dem Schulgebäude gehalten, um das eigene Kind aussteigen zu lassen.

Beim Ortstermin am Dienstagmorgen registrierten die Teilnehmer zwar nahezu keine Probleme. Ortsratsmitglied Harald Müller (SPD) vermutete, dass dies einerseits am radfahr-geeigneten Wetter gelegen haben dürfte, aber auch an vorherigen Hinweisen per WhatsApp auf den Ortstermin. Dass Handlungsbedarf besteht, das war den meisten Teilnehmern dennoch klar.

Einbahnstraße und Sperrzone

Als Konsequenz soll das Ordnungsamt der Gemeinde nun einerseits prüfen, ob die Isernhagen-weit erste zeitlich begrenzte Einbahnstraßenregelung angeordnet werden kann. Sie soll dafür sorgen, dass die Eltern an Werktagen morgens zwischen 7.30 und 8.30 Uhr auf dem Weg zu Kita und Schule über den Hohenhorster Kirchweg fahren müssen. Eine dauerhafte Einbahnstraßenregelung hatte die Gemeinde in der Vergangenheit mit Blick auf die Verhältnismäßigkeit stets abgelehnt –schließe gehe es ja nur um einen kurzen problematischen Zeitraum pro Tag.

Ob sich eine zeitlich befristete Einbahnstraßenregelung ausreichend begründen lässt, da ist sich Ordnungsamtsleiter Michael Niederhausen noch nicht sicher. Er spricht von einer schwierigen Rechtslage und will dazu auch noch mit Fachleuten der Polizei Rücksprache halten.

Ebenfalls geprüft werden soll, ob an der T-Kreuzung Vor den Höfen/Hohenhorster Kirchweg eine großflächige Sperrfläche auf den Asphalt gepinselt werden kann. Eltern dürften so nicht mehr direkt im Einmündungsbereich halten, um ihre Kinder aussteigen zu lassen. Allerdings parken manche Eltern regelmäßig sogar auch die per Zickzack-Linie gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt vor der Kita zu.

Von Frank Walter

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