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Nachrichten Standesamt ist begehrt bis nach Hannover
Region Isernhagen Nachrichten Standesamt ist begehrt bis nach Hannover
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14:26 11.01.2019
Ortsbürgermeister mit Storch: Günter Leydecker freut sich darüber, dass das Standesamt in der Buhrschen Stiftung Jahr für Jahr völlig ausgebucht ist. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Isernhagen N.B

 Wenn das neue Jahr beginnt, ist es an der Zeit, einen Rückblick zu wagen und ebenso nach vorn zu schauen. Auch Günter Leydecker, Ortsbürgermeister von Isernhagen N.B., blickt nach dem Jahreswechsel auf das vergangene Jahr zurück. Der 77-Jährige zieht bei der Entwicklung von N.B. eine positive Bilanz. Dennoch gibt es auch Dauerbrenner-Themen, die weiter angepackt werden müssen.

Zu letzteren gehört beispielsweise die Sanierung des Fußweges an der Straße Auf dem Windmühlenberge. Seit Jahren fordert der Ortsrat Isernhagen N.B., dass der nur provisorisch geflickte, von Schülern stark frequentierte Weg dauerhaft saniert wird. Dabei sollte er eigentlich schon bis Ende 2017 gepflastert worden sein. Das zumindest hatte die Gemeinde damals den Politikern avisiert. Seitdem sei aber nichts passiert, moniert Leydecker. „Und wir warten weiter.“

Der Weg zur Grundschule befindet sich am Parkplatz des NP-Marktes in einem katastrophalen Zustand. Verantwortlich für den kaputten Belag sind die Lastwagen, die den Fußweg kreuzen, um auf dem Parkplatz die Waren für den Markt auszuladen. Um den Kinder dennoch für den Übergang einen einigermaßen sicheren Schulweg zu ermöglichen, hatte Leydecker zunächst bei der Leitung der Grundschule die Zeiten abgefragt, wann die Schüler den Weg morgens und mittags nutzen. Dann hatte der Sozialdemokrat den Leiter des NP-Marktes kontaktiert und mit ihm eine Absprache getroffen. Entsprechend habe der Markt nun seine Anlieferung der Waren terminiert, erzählt der pensionierte Geophysiker erleichtert. „Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.“ Es sei aber nach wie vor für die N.B.er keine befriedigende Situation.

Ein weiteres Vorhaben steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda des Ortsrates: Die Politiker kämpfen seit mehr als zehn Jahren um eine Befestigung der Wendemöglichkeit am Ende der Rubensstraße. „Die Planungen schreiten einfach nicht voran“, sagt Leydecker frustriert. Weiter vorantreiben will der Ortsrat auch die Beleuchtung sowie die Errichtung eines Fußwegs an der Milchstraße. „Für die Anwohner ist der dunkle Weg auf der Fahrbahn eine Zumutung“, sagt Leydecker.

Über die Errichtung der neuen Krippe neben der Kindertagesstätte „Kunterbunt“ am Friedrich-Thies-Weg spricht der Ortsbürgermeister hingegen sehr positiv. „Somit sind alle Einrichtungen wie die Grundschule, der Kindergarten, die Krippe und die Nachmittagsbetreuung für die Schüler nah beieinander – und bilden ein Ensemble“, sagt Leydecker erfreut. Noch in diesem Jahr soll das Außengelände gestaltet werden.

Nur noch zwei Häuser des ehemaligen Dreier-Ensembles stehen an der Straße am Fuhrbleek. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Der Abriss eines mehr als 100 Jahre alten Hauses an der Straße Fuhrbleek sorgte im vergangenen Jahr für Protest. Anwohner hatten sich für den Erhalt des Gebäudes eingesetzt – vergeblich. Das Objekt Nummer 6 gehörte zu einem Ensemble von drei Häusern. Der Eigentümer plant nach der Baugenehmigung durch die Region Hannover nun einen Neubau. Gleichwohl setzt sich der Ortsrat dafür ein, dass das historische Ortsbild in N.B. künftig möglichst erhalten bleibt. Hierfür war vor zwei Jahren eine Gestaltungssatzung für die Altdörfer aufgestellt worden. „Den unerwünschten Neubau konnten wir dennoch nicht verhindern“, bedauert Leydecker.

Leuchtende Augen bekommt der Ortsbürgermeister, als er über die Buhrsche Stiftung spricht. Das Standesamt sei Jahr für Jahr völlig ausgebucht und auch bei Hannoveranern sehr beliebt. Nach der Trauung können Hochzeitsgesellschaften bei schlechten Wetter in einem Unterstand hinter dem historischen Gebäude verweilen. Neu ist laut Leydecker, dass Brautpaare den Saal im Fachwerkhaus für wenig Geld bei schlechtem Wetter anmieten können.

In der kleinen Ladenzeile an der Straße Am Ortfelde gibt es nur noch Leerstand in einem Teil der ehemaligen Sparkasse. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Zufrieden blickt der Ortsbürgermeister auch auf die kleine Ladenzeile an der Straße Am Ortfelde. In der alten Poststelle ist ein Frisör eingezogen. Leer steht nur noch ein Teil der ehemaligen Sparkasse. „Hoffentlich zieht auch dort bald jemand ein“, meint Leydecker.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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