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Nachrichten 600 Teilnehmer: Neuer Triathlon-Rekord
Region Isernhagen Nachrichten 600 Teilnehmer: Neuer Triathlon-Rekord
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00:18 15.08.2018
Die Kehre K144/Dorfstraße in Isernhagen K.B. ist anspruchsvoll für die Radfahrer. Quelle: Heine
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Isernhagen K.B

Beim sechsten Triathlon des Schwimmclubs (SC) Altwarmbüchen hat es mit mehr als 600 Startern einen neuen Teilnehmerrekord gegeben. Die neue Radfahrstrecke mit zwei Wendepunkten an der Ecke Bothfelder / Königberger Straße sowie an der Einmündung der K 114 in die Dorfstraße war wegen der Kehren höchst anspruchsvoll für die Radfahrer.

Je weiter die Sportler sich vom Start am See und der Bothfelder Straße entfernten, um so weniger Zuschauer säumten den Straßenrand, um die Aktiven anzufeuern. Das war bei der alten Streckenführung durch die Altdörfer noch anders. Die Anwohner nutzten die Gelegenheit, an dem Spektakel direkt vor ihrer Haustür teilzunehmen.

Aber, anders als erhofft, kamen auch zum Wendepunkt Ecke K 114/Dorfstraße trotz Guter-Laune-Musik, Moderation von Andreas Henning und Grillstand, den Shahin Amany und Jessica Dittmann betreuten, nur wenige Schaulustige. Die Kehre war mit Barken und Pollern gut gesichert. Ordner Dietmar Langer gab den Radfahrern Zeichen abzubremsen, Henning ermahnte über das Mikrofon, das Tempo herauszunehmen. Er moderierte souverän, obwohl er zum ersten Mal ein Sportevent begleitete. Wichtige Tipps hatte ihm Peter Poppe gegeben, der die Ansagen am See in der Nähe der Wechselzone übernommen hatte.

Rotkreuzlerin Wiebke Jeske, die mit zwei Kollegen Dienst tat, war in Bezug auf Unfälle zuversichtlich und sollte recht behalten. Es gab nur einen Sturz, der aber glimpflich verlief, so dass die betroffene Sportlerin sofort weiter fahren konnte. Frank Bührmann, Streifendienstleiter im Polizeikommissariat Großburgwedel, war denn auch zufrieden mit der neuen Streckenführung. Sie sei auf Initiative der Polizei vorgenommen worden, um Absperrungen und Helfereinsatz zu minimieren, erklärte er. "Wir müssen mit dem neuen Streckenkonzept erst einmal Erfahrungen sammeln und sehen, ob es sich bewährt."

Für die Zuschauer, die die Radfahrer an der Kehre K 114/Dorfstraße anfeuerten, gab es viel zu sehen. Ab 10 Uhr erfolgten sieben Starts im Abstand von jeweils einer Viertelstunde. Die Teilnehmer am Volkstriathlon mussten den Kurs zweimal absolvieren. Im Rennen über die olympische Distanz mit einer Radfahrstrecke über 40 Kilometer fuhren die Sportler die Strecke sogar viermal.

Eckhard Bade, Vorsitzender des Schwimmclubs, war mit dem Ablauf des Wettkampf insgesamt zufrieden. "Das war einer unserer besten", bilanzierte er. Obwohl die Zuschauerzahlen beim Radfahren zurückgegangen seien, sei geplant, die neue Streckenführung im nächsten Jahr so zu belassen. "Wir wollen das noch einmal probieren", so sein Fazit.

Umfrage: Wie gefällt Ihnen das neue Wendepunkt-Event?

Zuschauerin Christa Dobrinz (63) aus Altwarmbüchen:

Christa Dobrinz. Quelle: Heine

Das Event ist klein, aber fein und muss sich entwickeln. Grundsätzlich ist die neue Radfahrstreckenführung zu begrüßen, weil die Altdörfer nicht mehr so belastet werden.

 

Zuschauer Laurens (12) aus Isernhagen K.B.

Triathlon Altwarmbüchen Umfrage Quelle: Heine

Ich finde die neue Strecke mit dem Wendepunkt gut. Es gibt mehr zu beobachten, weil die Radfahrer abbremsen müssen. Die Moderation ist gut.

 

Zuschauer Oliver Bertram (39) aus Isernhagen K.B. mit Jonas (5)

Oliver Bertram mit Jonas. Quelle: Heine

 

Der Wettkampf ist durch die neue Radstreckenführung aufgewertet worden. Die Kehre ist anspruchsvoll. Weil die Radfahrer die Strecke je nach Wettkampf zweimal beziehungsweise viermal fahren, können sie öfter angefeuert werden.

 

 

Peter Essmann. Quelle: Heine

Die alte Strecke war schön, weil die Anwohner aus den Häusern kamen und geklatscht haben. An der Kehre lassen die Sportler viel Zeit, und es gibt nicht so viel Publikum. Wegen der geringeren Verkehrsbelastung ist die neue Regelung aber besser.

Von Sybille Heine

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