Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Haltestellen-Sanierung liegt im Zeitplan
Region Isernhagen Nachrichten Haltestellen-Sanierung liegt im Zeitplan
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:28 24.09.2018
Arbeiter stemmen an der Haltestelle Ernst-Grote-Straße in Altwarmbüchen Metallteile aus dem Beton. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Altwarmbüchen

Die beiden gegenüberliegenden Hochbahnsteige an der Hannoverschen Straße müssen derzeit ohne Bodenbeläge auskommen. Drei Arbeiter stemmen am Montagmorgen rostende Metallrückstände aus dem Beton heraus. Die Edelstahlgeländer sind zum Schutz gegen mögliche Beschädigungen mit PVC-Rohren ummantelt. Doch das ist erst der Beginn der noch zwei Monate dauernden kostspieligen Sanierung der Stadtbahnstation Ernst-Grote-Straße in Altwarmbüchen. Während der Reparaturarbeiten bleibt dort für den Autoverkehr in beiden Richtungen jeweils nur eine Fahrspur frei.

Die Ersatzhaltestelle am Crendel-Center bleibt bis zur Fertigstellung der Station Ernst-Grote-Straße erhalten. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

„Noch bis Ende November sollen die Arbeiten dauern“, kündigt Torben Mikus von der für die Üstra-Anlagen zuständigen Infrastrukturgesellschaft Hannover (Infra) an. Ob das zu halten ist, hängt allerdings vom Wetter ab. Sollte Frost einsetzen, könnten sich die Arbeiten auch etwas verzögern, räumt Mikus ein. Aktuell seien die Arbeiten aber voll im Zeitplan.

Zuvor hatte die Infra bereits bis Anfang Juni die Haltestelle Altwarmbüchen/Zentrum saniert. Mit etwas zeitlichem Versatz begann die Reparatur der Station Opelstraße, die nach Plan Ende Juli fertiggestellt wurde. Nun ist also bereits der dritte Bahnsteig an der Reihe.

Laut Mikus sind an den beiden Haltestellen an der Hannoverschen Straße die gleichen Baumängel wie an der Bahnstation an der Kircher Straße aufgetreten: Das feuchte Streusalz sei in den Beton eingedrungen und habe dort den Bewehrungsstahl rosten lassen. Deshalb müssten die Bahnsteige neu belegt und abgedichtet werden, damit nicht noch einmal das gleiche passiere, erläutert Mikus. Die Hochbahnsteige in Altwarmbüchen sind gerade mal zwölf Jahre alt – erst 2006 war der Ortsteil ans Üstra-Stadtbahnnetz angeschlossen worden.

Für die Stadtbahn-Nutzer ist für die gesamte Bauzeit bis Ende November noch eine allerdings nicht barrierefreie Haltestelle am Crendel-Center eingerichtet. Mit der Fertigstellung des Hochbahnsteiges Opelstraße liegt die Ersatzstation lediglich 200 Meter entfernt. „Das ist die einzige mögliche Position gewesen“, erklärt Mikus. Deshalb halte die Stadtbahn dort auch weiterhin. Weil die Baufirmen ihr Material auf der Fahrbahn deponieren, müssen Autofahrer nach wie vor mit einer Spur je Fahrtrichtung an der Hannoverschen Straße auskommen. „Das Linksabbiegen auf die Ernst-Grote-Straße ist noch immer nicht möglich“, sagt Mikus.

Insgesamt investiert die Infra in die drei Haltestellen rund eine Million Euro. „Bislang ist der Finanzierungsplan eingehalten worden“, versichert der Infra-Mitarbeiter.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Aufgeplatzer Asphalt, 20 Zentimeter tiefe Furchen und Kanten mit starken Höhenunterschieden gefährden Radfahrer am Pfad der Menschenrechte. Der ADFC und die Grünen fordern seit Jahren eine Sanierung.

24.09.2018

Am kalendarisch letzten Sommerwochenende wurde in Kirchhorst und Altwarmbüchen gefeiert – bei sehr herbstlichem Wetter. Mit dem Kartoffelmarkt in Christophorus und dem Kartoffelfeuer des Fördervereins JuKi gab es viel rund um die Knolle zu entdecken.

26.09.2018

Wasser rieselt aus der Zimmerdecke – und an der Autobahn brennt die Böschung: Zweimal musste Altwarmbüchens Feuerwehr am Wochenende ausrücken.

23.09.2018