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Region Isernhagen Nachrichten Gemeinde kauft neue Kehrmaschine
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00:18 11.10.2018
Peter Heise vom Baubetriebshof reinigt mit der alten Kehrmaschine die Neuwarmbüchener Straße in Kirchhorst. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Isernhagen

Die Gemeinde Isernhagen sagt Blättern, kleinen Steinen und Ästen auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen den Kampf an und kauft eine neue, größere Kehrmaschine. Die Anschaffung kostet 218.311 Euro. Die Auftragsvergabe wurde vom Rat bereits beschlossen. Einen genauen Liefertermin kann Gemeindebürgermeister Arpad Bogya noch nicht nennen.

Bisher hat die Gemeinde eine Kehrmaschine im Einsatz. Sie reinigt den Untergrund, indem sie die Gegenstände aufsaugt. Doch in der Vergangenheit ist diese immer wieder ausgefallen und musste in der Werkstatt des Baubetriebshof repariert werden. „Die Maschine war häufiger verstopft, weil sie auch größere Teile angesaugt hat“, erklärt Bogya. Deshalb habe man sich für eine neue Maschine mit einer anderen Aufnahmetechnik entschieden. Doch diese neue Technik kostet Geld.

Rat stimmt zu

Und so schlägt die Kehrmaschine nicht nur mit den ursprünglich veranschlagten 188.500 Euro im Haushaltsjahr 2018 zu Buche, sondern kostet 29.811 Euro mehr. Dieser überplanmäßigen Aufwendung hat der Rat bereits Ende September zugestimmt. Insgesamt investiert die Stadt in die Sauberkeit von öffentlichen Straßen, Plätzen und Gehwegen 218.311 Euro.

Mit der neuen Maschine hofft die Gemeinde effizienter arbeiten zu können. Die neue Kehrmaschine hat einen größeren Behälter, in dem die aufgesaugten Blätter und Äste gesammelt werden. Die kleinere hat ein Fassungsvermögen von 1,8 Kubikmeter. „Durch den größeren Behälter müssen die Mitarbeiter die Arbeit nicht ständig unterbrechen und das Kehrgut wegfahren“, sagt Bogya.

Testfahrten auf dem Baubetriebshofgelände

Bevor die Gemeinde diese Maschine den zuständigen Gremien empfohlen hat, wurden verschiedene Kandidaten auf dem Baubetriebshofgelände getestet. „Wir haben dort tonnenweise Zeug hingeschmissen und Tests gemacht“, sagt Bogya. Die Maschinen wurden dabei die Leistungsfähigkeit hin geprüft. „Diese Maschine hat als Einzige alles weggehauen“, sagt der Bürgermeister.

Mit der Neuanschaffung verdoppelt die Gemeinde nun ihre Kehrmaschinenflotte, denn auch die kleine Maschine soll weiterhin im Einsatz bleiben. „Mit der kommen wir auch in die kleinen Ecken“, erklärt Bogya. Auch, wenn in den nächsten Wochen alle Bäume ihr Blätterkleid abwerfen, geht der Bürgermeister davon aus, dass die Gemeinde mit dem Kehren selbst klar kommt. Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde dabei unter anderem wegen Krankheit kurzfristig Unterstützung von einer Fremdfirma bekommen. „Wir versuchen die Laubprobleme, die überschaubar sind, selbst in den Griff zu bekommen“, sagt Bogya. Auch extra Laubcontainer wird es nicht geben.

Von Julia Polley

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