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Region Isernhagen Nachrichten Freie Plätze in Krippen und Kindergärten
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00:30 03.06.2018
Der AWO-Hort Altwarmbüchen soll vom Sommer an zwei weitere Gruppen mit zusammen 30 Plätzen anbieten. Die Gemeinde sucht noch Personal und wartet auf die Betriebserlaubnis. Quelle: Archiv Philipp Bader
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Altwarmbüchen

Das hören Eltern gern: „Alle Bedarfe sind in den Isernhagener Krippen und Kindergärten gedeckt – und es gibt sogar noch freie Plätze“, teilte Amtsleiterin Silvia Voltmer bei der Vorstellung der aktuellen Kita-Zahlen am Mittwochabend dem Ausschuss für Soziales, Familie, Jugend und Senioren mit. Noch im Frühjahr 2017 war die Lage angespannt gewesen, mehrere Dutzend Plätze hatten gefehlt.

Sorgenkind bleibt nach Voltmers Aussage auch in diesem Sommer die Hortbetreuung. Die Nachfrage nach Hortplätzen steigt in allen Ortschaften weiter. Stand Ende Mai stehen 220 Hortplätze zur Verfügung. Durch Beschluss des Rates im März 2018 sollen die Einrichtungen in Kirchhorst um 20 Plätze und in Altwarmbüchen um 30 Plätze zum August erweitert werden. „Die Bauarbeiten sollen in Kirchhorst in den Sommerferien über die Bühne gehen“, sagte Voltmer.

In Altwarmbüchen fehlen weiterhin Plätze. Derzeit wartet die Verwaltung auf eine Betriebserlaubnis des Landes für die Horterweiterung. „Der Knackpunkt ist das Personal“, sagte die Amtsleiterin. Der Arbeitsmarkt sei leer gefegt und geeignetes Personal deshalb schwer zu finden. „Ohne Personal gibt es keine Genehmigung“, sagte Voltmer. Die Verwaltung und auch die Handwerker-Firmen stünden laut Gemeinde bereits in den Startlöchern.

Die Ausschussvorsitzende Gudrun Krone-Höpfner (SPD) regte an, mit der Volkshochschule (VHS) Ostkreis Hannover ein Gespräch zu führen, um die fehlenden Betreuungsplätze für den Übergang zu ermöglichen. Die VHS bietet Kurse zur Hausaufgabenbetreuung und keine Notbetreuung an, entgegnete Voltmer. Auch Krone-Höpfners Vorschlag, Eltern Räume für eine Privatinitiative zur Verfügung zu stellen, musste die Amtsleiterin eine Absage erteilen: „Wir haben keine freien Räume.“ Sie stellte allerdings in Aussicht, sich mit der AWO zusammenzusetzen, um möglicherweise Personal zu gewinnen. Bedauernd stellte Krone-Höpfner am Ende fest: „Der Politik sind die Hände gebunden“.

Hingegen hat sich die Lage in den Krippen und Kindergärten deutlich entspannt: Die Gemeinde konnte im Vergleich zu vor einem Jahr 208 Betreuungsplätze mehr anbieten. Zum 1. August stehen in den Einrichtungen insgesamt 1350 Plätze zur Verfügung – davon 268 in Krippen, 812 in Kindergärten und 270 in Horten. Zusätzlich bieten Tagesmütter weitere 106 Plätze an.

Voltmer räumte in ihren Bericht allerdings ein, dass es bei der Vergabe von Kindergartenplätzen nicht immer die Wunsch-Einrichtung der Eltern geworden ist. Nach aktuellem Stand sind zum nächsten Kindergarten-Jahr noch 30 Plätze frei, die für zugezogene Familien oder Flüchtlinge zur Verfügung stehen. Auch bei den Krippen sind noch Kapazitäten vorhanden, weil rund 20 Prozent der angemeldeten Kinder nun doch keinen Krippenplatz benötigen. Zudem hätten drei Familien, die vor dem Hintergrund des Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz geklagt hatten, bedient werden können – und die Klagen zurückgenommen, so Voltmer. Auch bei der Tagespflege gebe es keinen Druck. „Da sind auch noch einzelne Plätze frei.“

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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