Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Gemeinde nimmt neue E-Säule in Betrieb
Region Isernhagen Nachrichten Gemeinde nimmt neue E-Säule in Betrieb
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 04.12.2017
Bereit zum Laden: Arpad Bogya (von links), Frank Schubath und Lars Pfisterer nehmen die neue E-Säule in Betrieb. Quelle: Jarolim-Vormeier
Anzeige
Altwarmbüchen

 Eine neue Ladestation für zwei Elektroautos hat jetzt die Gemeinde Isernhagen in Betrieb genommen. An der schlanken, grün-schwarzen Säule hinter dem Rathaus können zwei E-Fahrzeuge gleichzeitig Strom aufladen. „Diese Station ermöglicht nun beschleunigte Ladevorgänge“, erläuterte Lars Pfisterer, Geschäftsführer von Isernhagen Netz, bei der Inbetriebnahme am Donnerstagnachmittag. In etwa zweieinhalb Stunden sei die Batterie voll aufgeladen. Seinen Angaben nach wird die Ladesäule ausschließlich mit Ökostrom versorgt, um die lokal emissionsfreie Fahrt mit einem Elektrofahrzeug wirklich nachhaltig zu gestalten.

Die neue Ladestation mit zweimal 22 Kilowatt Leistung ersetzt die alte Säule mit zweimal lediglich acht Kilowatt Leistung. Diese war im August 2011 an gleicher Stelle installiert worden. Damit die Steckdose geöffnet werden kann, benötigen Fahrer von Elektrofahrzeugen entweder sogenannte RFID-Karten eines beliebigen Anbieters oder einen neuen Personalausweis beziehungsweise eine neue EC-Kreditkarte. Mit der Autorisierung öffnet sich die Ladeklappe, und das Kabel kann eingesteckt werden. Nach dem Aufladen müssen Nutzer erneut ihre Karte einlesen, damit sie das Kabel abziehen können. Beim Lesen der Karten werden keine Daten gespeichert.

Bürgermeister Arpad Bogya, der zugleich auch Aufsichtsratvorsitzender der Energiewerke Isernhagen ist, betonte: „Die Stromtankstelle hinter dem Rathaus ist öffentlich und steht allen Nutzern von Elektrofahrzeugen zur Verfügung.“ Die beiden Parkplätze seien daher ausschließlich E-Autos vorbehalten. So könne die Fahrzeugbatterie aufgeladen werden, während man einkaufe oder etwas im Rathaus erledige. Und der Strom sei für jedermann kostenlos, betonte der Bürgermeister. Zumindest vorerst: Nach Ende der etwa sechsmonatigen Einführungsphase könnte es ein Bezahlsystem geben. Die Entscheidung darüber hängt aber auch davon ab, wie viele Leute die Station künftig tatsächlich nutzen werden. Sollte es nur wenige Ladevorgänge im Monat gebe, so werde das Laden auch weiterhin kostenfrei bleiben. „Sollten es aber 20 Nutzer am Tag werden, müssen wir überlegen, ob wir ein Bezahlsystem einführen“, kündigte Bogya an.

Eine weitere Ladesäule für Altwarmbüchen ist auch schon in Planung: Im Januar oder Februar soll eine Schnellladestation am A2-Center installiert werden. Später soll dort ein zweiter Lade-Parkplatz eingerichtet werden. Möglich ist eine E-Säule auch in Kirchhorst: Entschieden ist noch nichts, aber offenbar denkt auch Edeka Minden für den Markt an der K112 über so ein Angebot nach.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Bürgerstiftung Isernhagen hat der Langenhagener Tafel, die auch in Altwarmbüchen Bedürftige unterstützt, 1000 Euro gespendet. Das Geld benötigt die Tafel etwa für Fahrtkosten und Verpackungen.

04.12.2017

Das Schöffengericht Burgwedel hat einen 27-jährigen Isernhagener wegen Vergewaltigung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Er hatte seine damalige Ehefrau im Herbst 2015 an den Haaren gezogen und zum Oralsex gezwungen – offenbar nicht die einzige Gewalttat.

03.12.2017

Rund um das Haus der Begegnung in Neuwarmbüchen können Besucher am Sonnabend, 2. Dezember, von 16 bis 20 Uhr über den Wichtelmarkt schlendern. Vereine und Verbände sind daran beteiligt.

03.12.2017
Anzeige