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Der Fußweg an der Straße Auf dem Windmühlenberge soll noch in diesem Jahr gepflastert werden. Der Bau der neuen Krippe nördlich der Kindertagesstätte „Kunterbunt“ am Friedrich-Thies-Weg hat begonnen. Das Wartehäuschen schräg gegenüber vom NP-Markt  wird wegen der dortigen Sitzbank oft für Trinkgelage genutzt.

Der Fußweg an der Straße Auf dem Windmühlenberge soll noch in diesem Jahr gepflastert werden. Der Bau der neuen Krippe nördlich der Kindertagesstätte „Kunterbunt“ am Friedrich-Thies-Weg hat begonnen. Das Wartehäuschen schräg gegenüber vom NP-Markt wird wegen der dortigen Sitzbank oft für Trinkgelage genutzt.
© Fotos: Jarolim-Vormeier

Isernhagen

Fußweg wird endlich gepflastert

Zwei erfreuliche Nachrichten hat der Ortsrat N.B. am Dienstagabend von der Gemeinde Isernhagen erhalten: DerFußweg an der Straße Auf dem Windmühlenberge wird gepflastert, und der Krippenneubau hat begonnen.

Isernhagen N.B. Was lange währt, wird endlich gut: Seit Jahren fordert der Ortsrat Isernhagen N.B., dass der provisorisch geflickte, stark frequentierte Schulweg an der Straße Auf dem Windmühlenberge gepflastert wird. Wie Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Halfen jetzt dem Gremium mitteilte, sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen und auch beendet werden. „Da haben wir lange drauf gewartet“, sagte Ortsbürgermeister Günter Leydecker erfreut. Der Weg zur Schule am NP-Markt vorbei sei in einem katastophalen Zustand.

Eine weitere erfreuliche Nachricht übermittelte die Rathausmitarbeiterin: Der Bau der neuen Krippe nördlich der Kindertagesstätte „Kunterbunt“ am Friedrich-Thies-Weg hat begonnen. „Seit Montag bauen die Arbeiter das Haus“, sagte Halfen. Der Neubau in Holzständerbauweise wird voraussichtlich im März fertiggestellt. Zwei Krippengruppen sollen dort untergebracht werden, eine davon zieht aus dem Bestandsgebäude um – und macht so im Altbau Platz für eine neue Kindergartengruppe. „Die Fassade erhält die von Ihnen vorgeschlagenen Farben – Gelb, Orange und Grün“, berichtete Halfen den Politikern.

Auf wenig Verständnis stieß hingegen die Mitteilung, dass die Gemeinde einen Zebrastreifen direkt vor der Grundschule an der Straße Auf dem Windmühlenberge ablehnt. Dies verleite die Kinder, einfach hinüber zu laufen, und das sei viel zu gefährlich, lautete die Begründung. Das sei sehr unbefriedigend, meinte Fabian Peters (Grüne). CDU-Mann Heinrich Bätke machte sich für ein generelles Fahrverbot vor der Grundschule stark. Um die Situation vor der Schule auch ohne Zebrastreifen zu entschärfen, sprachen sich die Politiker alternativ dafür aus, zusätzliche Aufpflasterungen zu errichten. „Dann würden die Fahrzeuge von der Straße Am Ortfelde kommend langsamer fahren“, argumentierte Johanna Bogenstahl (CDU).

Ein Dorn im Auge ist dem Ortsrat das Wartehäuschen der Bushaltestelle „Auf dem Windmühlenberge“. Laut Peters wird das Wartehäuschen schräg gegenüber vom NP-Markt wegen der dortigen Sitzbank oft für Trinkgelage genutzt. Das Häuschen sei mit Alkoholflaschen zugemüllt, und es rieche stark nach Urin. „Das kann man keinem Kind und auch nicht Erwachsenen zumuten“, sagte der Grünen-Ortsratsherr. Nach langer Debatte verständigten sich die Politiker darauf, die Bank zunächst abbauen zu lassen – um den ungeliebten Nutzer die Sitzmöglichkeit zu nehmen. Für eine (gut einsehbare) Sitzbank neben dem Häuschen sprach sich Ortsbürgermeister Leydecker aus – allerdings erst, wenn die Bushaltestelle behindertengerecht ausgebaut sei. „Ältere Menschen sollen weiterhin die Möglichkeit haben, sich hinzusetzen, wenn sie auf einen Bus warten.“

Von Katerina Jarolim-Vormeier


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Isernhagen ist ...

  • ... eine Gemeinde nordöstlich von Hannover mit knapp 23.000 Einwohnern
  • ... Heimat von Olympiasiegerin Anke Kühn (Hockey)
  • ... Gründungsort des Radiosenders ffn
  • ... nach dem durchschnittlichen Einkommen der Bürger die wohlhabenste Gemeinde in Niedersachsen
  • ... Sitz des Lederwarenherstellers Bree Collection
  • ... 6x pro Woche Thema in der Nordhannoverschen Zeitung, die als Heimatzeitung in Isernhagen der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.