Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Elvis, Sinatra und Co. singen für den guten Zweck
Region Isernhagen Nachrichten Elvis, Sinatra und Co. singen für den guten Zweck
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 29.11.2017
Als Elvis Sinatra unterhält CDU-Politiker Gerhard Raible sein Publikum in der St.-Nikolai-Kirche. Quelle: Jürgen Zimmer
Anzeige
Kirchhorst

 Das Kirchhorster Schmuddelwetter stand dem weitaus berühmteren aus der großen Hansestadt am Freitagabend in nichts nach. Aus der St.-Nikolai-Kirche strahlte wie ein wärmeversprechender Hort Licht in die Dunkelheit, und ein weißes Zelt davor wies auf etwas Spezielles hin. In der Kirche war auch der viel zitierte letzte Platz besetzt, und es herrschte eine erwartungsvolle Stimmung. Der mit gotischen Fresken aus dem 15. Jahrhundert ausgemalte Kirchraum war in Dämmerlicht getaucht, und wäre nicht aufwendige moderne Musiktechnik aufgebaut gewesen, hätte man durchaus ein vorweihnachtliches Krippenspiel oder ähnliches erwarten können. Statt Josef kam aber Gerhard Raible alias Elvis Sinatra und begann das angesagte Benefiz-Konzert mit „She“, ein Song von einem anderen Elvis (Costello) aus dem Jahr 1999.

Zum dritten Mal in Folge veranstaltete der umtriebige CDU-Politiker Raible ein Konzert mit beliebten und internationalen Hits von Paul Anka bis Stevie Wonder, von „Put your Head on my Shoulder“ und „For once in my Life“ über „Purple Rain“ von Prince bis „My Way“ von Frank Sinatra, und auch Elvis Presley und Louis Amstrong fehlten nicht. Raibles Tochter Jolina, im vergangenen Jahr noch Überraschungsgast, hatte sich „I will always love you“ von Whitney Housten ausgesucht und war in ihrem roten Kleid der leuchtende Fixpunkt in der Kirche.

Es war ein bunter Strauß von mehr als 30 Titeln, die solo, im Duett oder gar im Terzett von Sabrina Maria, Thomas Dean Gonzo, Gerhard Raible und seiner Tochter für einen guten Zweck engagiert und mit viel Herzblut präsentiert wurden. In der Pause gab es im Zelt leckere Waffeln und Informationen über „JuKi“, erneut der Empfänger der Spenden.

JuKi, das ist der Förderverein für Jugendliche und Kinder der St.-Nikolai-Kirchgemeinde Kirchhorst/ Neuwarmbüchen. Der Verein wurde 2001 gegründet, um in der Hauptsache die Diakonstelle der Kirchgemeinde zu finanzieren. Dafür werden jedes Jahr bis zu 30.000 Euro benötigt, damit Diakonin Nadine Steiner, die zurzeit in Elternzeit ist, sich um abwechslungsreiche und begleitende Jugendarbeit kümmern kann. Die Mitglieder des Vereins sind meist selbst Eltern oder Großeltern, die sich für diese Ziele einsetzen.

Von Jürgen Zimmer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bis die Grundschulen im Ganztagsbetrieb starten, soll die Gemeinde mehr Hortplätze anbieten: Auf diesen Grundsatzbeschluss haben sich die Ratsfraktionen im Sozialausschuss verständigt.

27.11.2017

Mit Luftballons gelang der Einstieg, zum Ende kamen schon tolle Ballwechsel zustande: Der Altwarmbüchener BC hat an der Grundschule in N.B. drei Tage lang den Badminton-Sport vorgestellt.

27.11.2017

Der Ortsrat Altwarmbüchen war sich (fast) einig: Die Grundschule soll ins Gebäude der auslaufenden Heinrich-Heller-Schule umziehen, und zwar im Sommer 2021.

26.11.2017
Anzeige