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Region Isernhagen Nachrichten Berliner Kissen soll Fußgänger schützen
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00:42 31.05.2018
Ein weiteres Berliner Kissen soll Fußgänger am Helleweg schützen. Quelle: Jarolim-Vormeier
Altwarmbüchen

Eine weitere Aufpflasterung soll den Helleweg für Fußgänger sicherer machen. Dafür hat sich der Ortsrat Altwarmbüchen jetzt ausgesprochen.

Helleweg: Neuer Fußweg und Aufpflasterung

Vor der Awo-Kita queren nicht nur Eltern mit unter-Sechsjährigen die Straße, sondern auch viele Schüler, die von der Stadtbahnhaltestelle oder aus dem Dichter-Viertel kommen. Für die Schüler soll nach dem etwa zwei Jahre dauernden Schulcampus-Bau ein neuer Fußweg auf der Westseite des Hellewegs vorbei an den Parkplatz-Einfahrten bis in Höhe der heutigen Sporthalle angelegt werden. Dort sind nur wenige Autos unterwegs, die den Jugendlichen in die Quere kommen können. Das hatten Gemeindeverwaltung und Ortsrat bei einem Ortstermin im März so besprochen.

Kita-Eltern, die samt ihres Nachwuchses auf dem Schulparkplatz halten, wird dieser neue Gehweg jedoch nicht mehr Sicherheit verschaffen. Sie müssen den Helleweg überqueren –und weil vor der Kita aus Sicht der Gemeinde kein Zebrastreifen markiert werden kann, sprach sich der Ortsrat jetzt für weitere sogenannte Berliner Kissen zur Verkehrsberuhigung aus. Die rund 10.000 Euro teure Aufpflasterung soll schnellstmöglich gebaut werden und somit auch schon während der Bauphase wirken, wenn viele Lastwagen den Helleweg nutzen werden. Falls erforderlich, soll der Bereich vor der Kita zudem besser beleuchtet werden.

Grundschule bekommt keine Sperrzone

Eine Sperrzone für Eltern-Taxis an der Grundschule an der Bernhard-Rehkopf-Straße hingegen wird es ebenso wenig geben wie einen Zebrastreifen in 3D-Optik. Die Sperrzone wäre mit Blick auf andere Nutzer nicht machbar, so die Verwaltung. Zudem fehle es an einer Alternativstelle, an der Eltern ihre Kinder ein- und aussteigen lassen könnten. Einen Zebrastreifen in 3D-Optik sieht die Straßenverkehrsordnung gar nicht vor, er dürfte also auch nicht angeordnet werden.

Arbeitsgruppe soll Umzug vorbereiten

Von diesen Ideen für den bisherigen Grundschulstandort nahm der Ortsrat deshalb Abstand. Stattdessen sollen Ideen für die Verkehrssicherheit und den Hol- und Bringverkehr in einer Arbeitsgruppe für den vom Rat beschlossenen neuen Grundschulstandort an der Stelle der heutigen Hauptschule diskutiert werden. In der AG sollen nach Meinung des Ortsrates Lehrer, Hort-Vertreter, Eltern, Politiker und Verwaltung den Umzug im Sommer 2021 vorbereiten.

Von Frank Walter

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