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Mit dieser Zange an dem Fahrzeug können die Bäume geradezu chirurgisch genau entfernt werden.

Mit dieser Zange an dem Fahrzeug können die Bäume geradezu chirurgisch genau entfernt werden.
© Tobias Lehmann

Arnum/Hemmingen-Westerfeld

Schulwald darf ab Montag wieder betreten werden

Die Stadt hat am Dienstag damit begonnen, die vom Sturm Xavier im Oktober 2017 in Hemmingen-Westerfeld und Arnum beschädigten Bäume zu fällen. Ab Montag, 8. Januar, wird der Schulwald in Arnum wieder zum Spielen freigegeben.  

Arnum/Hemmingen-Westerfeld.  Die Stadt hat am Dienstag damit begonnen, die vom Sturm Xavier im Oktober 2017 in Hemmingen-Westerfeld und Arnum beschädigten Bäume zu fällen. Ab Montag, 8. Januar, wird der Schulwald in Arnum wieder freigegeben.

Der Schulwald in Arnum war seit Anfang Oktober gesperrt. Dort hatte der Sturm Xavier mehrere Bäume so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Stadt für Spaziergänger und spielende Kinder keine Verkehrssicherheit mehr garantieren konnte. „Doch die Wäldchenschule soll weiterhin zu Recht ihren Namen tragen. Bald können die Kinder hier wieder spielen“, sagte Claus Schmidt, Leiter des Städtischen Betriebshofes. 

Schmidt hat die Firma HDS-Objektbetreuung aus Garbsen beauftragt, die 20 beschädigten Bäume im Schulwald in Arnum sowie weitere sieben im Wald rund um das Strandbad in Hemmingen-Westerfeld zu fällen. Weiterhin sollen 40 Baumkronen gekürzt und gepflegt werden. Die Arbeiten haben am Dienstag in Arnum begonnen. Dort sind insgesamt drei Tage geplant und zwei weitere in Hemmingen-Westerfeld. Anschließend sollen im Schulwald 15 neue Bäume gepflanzt werden. 

Die von der Stadt zu zahlenden Kosten betragen laut Schmidt rund 15 000 Euro. „Wir mussten den Auftrag vergeben. Im Betriebshof haben wir nicht die nötigen Geräte dafür“, sagte Schmidt. Das Problem sei, dass die Bäume im Schulwald relativ dicht zusammen stehen. Es sollen jedoch wirklich nur die Bäume gefällt werden, die auch beschädigt sind. Alle anderen wolle die Stadt erhalten. So müsse genau darauf geachtet werden, dass bei den Fällarbeiten keine gesunden Bäume beschädigt werden. Dafür verwendet das beauftragte Unternehmen ein spezielles Fahrzeug, das mit mit einer Art Zange die gefällten Bäume fangen und zu einem Sammelort bringen kann. „Im Betriebshof können wir mit unseren Mitteln  höchstens die ungefähre Richtung vorgeben, in die ein Baum fällt“, sagte Schmidt.  

Einen Teil des Holzes der gefällten Bäume will der Betriebshofleiter einlagern. „Das hier ist hartes Eichenholz, das auch zum Beispiel für Sandkasteneinfassungen verwendet werden kann. Sonst haben wir in Hemmingen viele Pappeln oder andere Bäume mit eher weichem Holz“, sagte Schmidt. Ein weiterer Teil des Holzes werde geschreddert und anschließend den Bürgern zur Verfügung gestellt. 

Von Tobias Lehmann


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  • ... von der Fläche her die kleinste Kommune in der Region Hannover
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