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Region Hemmingen Nachrichten So viel Nachwuchs gab’s in Hemmingen lange nicht
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00:17 29.11.2017
Diana Sandvoß (rechts) überreicht das Willkommenspaket der Stadt an die Westerfelder Lucas Heinrich, Friederike Gutsmann und ihre elfwöchige Tochter Emilie.  Quelle: Torsten Lippelt
Arnum

   Die vor fünf Jahren begründete Tradition der Neugeborenenbegrüßung durch die Stadt Hemmingen hat am Samstagmorgen ihre erfolgreiche Fortsetzung gefunden. Von 10 bis 11 Uhr trafen sich 46 junge Familien mit ihren zwischen März und Oktober 2017 zur Welt gekommenen Kindern in der Kinderkrippe „Arnumer Feldmäuse“ im Pattenser Feldweg. Es war das inzwischen elfte Treffen dieser Art, mit der die Stadt Hemmingen regelmäßig ihre jüngsten Einwohner begrüßt.

„99 Familien mit 102 Neugeborenen – darunter drei Zwillingspärchen - haben wir dieses Mal eingeladen. So viele waren es noch nie“, freute sich die Koordinatorin des Hemminger Bündnisses für Familie, Diana Sandvoß, über den Bevölkerungszuwachs in der Kommune. Für den terminlich verhinderten Bürgermeister Claus Schacht begrüßte sie in der gut gefüllten Kinderkrippe nicht nur die jungen Eltern und ihren Nachwuchs, sondern stellte auch zahlreiche Vertreter aus Kindertagesstätten und anderen Familieneinrichtungen vor. So wurden schnell und problemlos Kontakte geknüpft und Informationen ausgetauscht. Junge Papas konnten sich in eine erstmals ausliegende Liste eintragen, um über geplante Veranstaltungsangebote für Väter informiert zu werden. 

Sandra Bekiesch-Skripuletz vom städtischen Familien-Servicebüro war - eine Premiere –mit drei der sechs im Stadtgebiet aktiven qualifizierten Tagesmütter anwesend. Die Frauen stellen sich den Eltern auf Wunsch vor und standen für Fragen bereit. Während Verena Radack ihre Dienste in Wilkenburg anbietet, betreut Silvia Behrens Kinder in Ohlendorf und Jola Butenholz in Arnum. „Wir haben zwar noch drei weitere ausgebildete Tagesmütter in Wilkenburg, Harkenbleck und Arnum, suchen aber noch im gesamten Stadtgebiet nach weiteren Tagesmüttern“, sagte Sandra Bekiesch-Skripuletz. Das gelte vor allem für Hemmingen-Westerfeld, wo es aktuell kein solches Angebot gebe. Die Tagesmutter-Ausbildung werde anteilig von der Region finanziert.

Sandra Bekiesch-Skripuletz (rechts) freut sich, dass drei ihrer qualifizierten Tagesmütter Verena Radack (Wilkenburg, von links), Silvia Behrens (Ohlendorf) und Jola Butenholz (Arnum) sich bei der Veranstaltung vorstellen können. Quelle: Torsten Lippelt

Bei Kaffee, Saft und Kuchen hatten die großen und kleinen Gäste auch Gelegenheit, Kontakte zu anderen Familien zu knüpfen, manch Wissenswertes über die Stadt zu erfahren oder einfach nur versunken und unbeeindruckt von allem Trubel am neuen Schnuller zu nuckeln. Denn dieser gehörte zum Willkommenspaket, das jedem Elternpaar außerdem überreicht wurde. Darin enthalten waren neben dem eigens für die Veranstaltung angefertigten Hemmingen-Schnuller einige Überraschungen und informative Beilagen.

„Eine tolle Aktion, um mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen“, lobte die Westerfelderin Friederike Gutsmann, die mit ihrem Mann Lucas Heinrich und ihrem Töchterchen Emilie gekommen war. 

Wer sich für eine Tagesmutter-Ausbildung interessiert, kann sich unter Telefon (05101) 584112 bei Sandra Bekiesch-Skripuletz melden.

Diana Sandvoß begrüßt 46 Familien mit ihrem Nachwuchs bei der Neugeborenenbegrüßung in der Kinderkrippe "Arnumer Feldmäuse". Quelle: Torsten Lippelt

Von Torsten Lippelt

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