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Region Hemmingen Nachrichten Beim Basar sind Marmeladen und Gestecke schnell vergriffen
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00:17 29.11.2017
Marmeladen-Meisterin Agnes Diedrich (dritte von links) freut sich mit ihrer Tochter und Basarorganisatorin Regina Kalkmann (hinter ihr) über den Besuch der Ordensschwestern, die gemäß des Ordens alle den zusätzlichen Vornamen Maria angenommen haben:  Maria Milagros (links), Maria Lucia, Maria Christiana und Maria Wilhelma (4.-6.von links) Quelle: Torsten Lippelt
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Hemmingen-Westerfeld

 Auf großes Interesse bei den Hemmingern – und auch darüber hinaus – stieß am Sonnabend der schon seit fast 40 Jahren organisierte Kirchenbasar von St. Johannes Bosco. Bereits zur Eröffnung um 11 Uhr drängten sich viele Liebhaber von weihnachtlicher Dekoration, fein bestickten Textilien und leckerer Marmelade im Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde an der Berliner Straße. 

Am Stand im Eingangsbereich fanden speziell die hier angebotenen fertigen Adventskränze und Gestecke schnell ihre Liebhaber. Direkt gegenüber bot das Hemminger Damenquartett Dagmar Heering, Beate Mischok, Ursula Bayer und Kerstin Weber – wie schon seit vielen Jahren – eine variable Alternative: Zu vorbereiteten Adventskränzen konnten sich die Basarbesucher Dekoratives dazu wünschen – unter anderem Kugeln, Bänder oder anderen Schmuck. Danach konnten sie in Ruhe über den restlichen Basar schlendern und eine Stunde später den dann nach individuellen Wünschen und Vorgaben gefertigten Kranz für Daheim abholen.

Überaus gefragt waren zudem auch die insgesamt 1500 Gläser mit Marmelade, die wie in jedem Jahr von Agnes Diedrich eingekocht worden waren. Die inzwischen 81-jährige „Mutter aller Marmeladen“ wurde dabei tatkräftig vom Team um ihre Tochter und Basarorganisatorin Regina Kalkmann unterstützt. Wegen der großen Nachfrage waren bereits nach etwa eineinhalb Stunden einige der von ihr angebotenen 23 Sorten – oft aus gespendetem Obst hergestellt – ausverkauft.

So kam insgesamt letztlich eine hohe vierstellige Summe als Erlös aus dem Basar zusemmen. Er ist gemeinsam mit Spenden auch dieses Mal für das Straßenkinderprojekt Bosco Boys der Salesianer in Kenia sowie für das von bis zu 50 Kindern bewohnte Kinder- und Waisenheim der Kongregation der Vinzentinerinnen im peruanischen Trujillo bestimmt. 

Zum Kennenlernen und als Dankeschön für die Hilfe waren dazu erstmals die auf Deutschlandreise befindlichen peruanischen Ordensschwestern Maria Milagros,  Maria Lucia, Maria Christiana und Maria Wilhelma zum Basar gekommen. „In Zukunft möchten wir uns mehr zwischen Peru, Hildesheim und St. Johannes Bosco vernetzen – auch mit Besuchen“, sagt der als Dolmetscher mitreisende Hildesheimer Kongregations-Verbindungsmitarbeiter Martin Schwark mit Blick in die Zukunft.

Von Torsten Lippelt

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