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Pastor Beter Beyger spricht in der Gemeindeversammlung im Trinitatis-Gemeindezentrum.

Pastor Beter Beyger spricht in der Gemeindeversammlung im Trinitatis-Gemeindezentrum.© Johanna Kruse

Hemmingen-Westerfeld/Devese

Zukunft der Kapellengemeinde weiter bedroht

Bislang gibt es immer noch keine Kandidaten für die Kapellenvorstandswahl im März 2018 in Devese. Was passiert, wenn sich an dieser Situation nichts ändert? Die Zukunft der Kapellengemeinde war Thema der Gemeindeversammlung der Trinitatiskirchengemeinde am Sonntag.

Hemmingen-Westerfeld/Devese. Zur Gemeinde gehören Hemmingen-Westerfeld und Devese. Der Kapellenvorstand hat vier Mitglieder. Zum Trinitatis-Kirchenvorstand gehören zehn Mitglieder. Pastor Peter Beger appellierte an die Deveser, sich in den Kapellenvorstand wählen zu lassen. „Wenn das so bleibt, dass es keine Kandidaten gibt, kann natürlich keine Wahl stattfinden“, sagte er. Dann müsse der Kirchenvorstand der Trinitatiskirchengemeinde entscheiden, wie es mit der Kapellengemeinde in Devese weitergehen solle. Die Möglichkeit, dass die bisher eigenständige Kapellengemeinde in die Trinitatisgemeinde integriert wird, sei noch nicht vom Tisch. „In mir lebt aber noch die Hoffnung, dass die Deveser noch einmal in sich gehen und es nicht dazu kommen muss“, betonte der Pastor. Schon bei einer Gemeindeversammlung in Devese im September hatte Beyger zur Kandidatur aufgerufen.

Der Pastor warb am Sonntag auch für die Kirchenvorstandswahl der Trinitatisgemeinde. „Wir sind ein gutes Team und die Arbeit macht viel Spaß. Wir freuen uns natürlich auch über neue Gesichter“, sagte Beyger. Er stellte einige Schwerpunkte vor, mit denen sich der Vorstand im kommenden Jahr beschäftigen will. Dazu gehören die Kirchenmusik und Kirchenkunst, Kinder- und Jugendaktivitäten, die Diakonie, bautechnische Vorhaben und die inhaltliche Gestaltung der Gottesdienste.

Zugang soll barrierefrei sein: Frank Prüßing vom Bauausschuss der Gemeinde erläuterte, die Kirche solle attraktiver gemacht werden, indem die Schließanlage erneuert werde und der Zugang zur Kirche barrierefrei gemacht werde. „Wir möchten eine offene Kirche sein, aber natürlich brauchen solche Projekte viel Planung und sind eher langfristig zu sehen.“

Kunstausstellung geplant: Für die zweite Jahreshälfte 2018 sei eine Kunstausstellung mit Werken des Hamburger Künstlers Martin Sander in der Kirche geplant, erläuterte Pastorin Ulrike Budke-Grüneklee. Im Hinblick auf die Kirchenmusik und -kunst sagte sie: „Wir haben neue Gesangsbücher angeschafft, die zur Ergänzung der alten dienen sollen." Die Bücher seien moderner und hätten auch Gitarrengriffe, sodass sie für den Konfirmandenunterricht gut genutzt werden könnten. „Nun können wir hin und wieder auch mal neuere Stücke gemeinsam singen.“

Jugendliche spielen Theater: Bei der Kinder- und Jugendarbeit steht im November ein neues Projekt an. „Wir fahren mit den Konfirmanden für einige Tage weg und befassen uns mit dem Projekt Hospiz trifft Theater", kündigte Pastor Beyger an. Die Jugendlichen werden durch Theater- und Schauspielelemente mit den Themen Trauer, Sterben und Trauerbegleitung konfrontiert. Dabei sollen die Jugendlichen Szenen im Stil von Schwarz-Licht-Theater einstudieren, die im Gottesdienst am Buß- und Bettag am 22. November vorgeführt werden sollen.

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Pastorin Ulrike Budke-Grüneklee hält das neue Gesangsbuch hoch.

Quelle: Johanna Kruse

Von Johanna Kruse


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