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Einer von ihnen ist der Mörder: Die Schauspieler der Leine-Bühne proben für das Stück "Der schwarze Abt".

Einer von ihnen ist der Mörder: Die Schauspieler der Leine-Bühne proben für das Stück "Der schwarze Abt".
 © Tobias Lehmann

Hemmingen-Westerfeld

Leine-Bühne führt Wallace-Stück auf

Die Leine-Bühne führt das Stück „Der schwarze Abt“ von Edgar Wallace auf. Der Krimi rund um einen sagenumwobenen Schatz soll mit einem Augenzwinkern inszeniert werden. Premiere ist am 16. Februar, der Vorverkauf hat begonnen.

Hemmingen-Westerfeld.   Erst fallen Schüsse. Dann sagt eine Stimme: „Hallo, hier spricht Edgar Wallace.“ Viele werden sich noch an diesen Vorspann aus den in den Sechzigerjahren gedrehten Filmen erinnern, die auf den Büchern des britischen Schriftstellers Edgar Wallace basieren. Zu diesen Filmen gehört auch „Der schwarze Abt“ mit Joachim Fuchsberger, Eddi Arent und Klaus Kinski. Die Mitglieder der Leine-Bühne wollen diese Geschichte rund um den gruseligen schwarzen Abt und einen sagenhaften Schatz in sechs Aufführungen im Jugend-Kultur-Haus im Februar auf die Bühne bringen. Zugrunde liegt dabei die Theaterfassung von Matthias Hahn. 

„Die Besucher dürfen sich auf einen Abend voller Spaß und Spannung freuen“, sagt Regisseur Matthias Schiller, der zu den Gründungsmitgliedern der Leine-Bühne vor mehr als zehn Jahren gehört. Schiller kündigt an, dass es zwar den einen oder anderen Mord in dem Stück geben wird, doch auch für Humor sei Platz. „Die Filme haben sich damals sehr ernst genommen. Aus heutiger Sicht sollte man allerdings eher mit einem Augenzwinkern an die Geschichte herangehen“, sagt der Regisseur. 

Die humorvollen Passagen sind auch eine Reaktion auf das Stück im vergangenen Jahr. Dort hatten die Mitglieder der Leine-Bühne den eher düsteren Psycho-Thriller „Die Vögel“ aufgeführt. „Das hat wohl einige abgeschreckt“, sagt Schiller. Die Karten seien etwas schleppender als gewohnt verkauft worden. Dass Schiller sich in allen Genres zu Hause fühlt, hat er bereits in den Aufführungen der vergangenen Jahre gezeigt. Dazu zählen Komödien, etwa vom Italiener Carlo Goldoni, aber auch soziale Dramen wie die des britischen Schriftstellers John Boynton Priestley. 

Das aktuelle Stück handelt von dem schwarzen Abt, der der Sage nach einen Schatz an einem unbekannten Ort am Sitz der Familie Chelford bewacht. Gleich mehrere Protagonisten des Stücks haben finanzielle Sorgen und sind deshalb auf der Suche nach den verheißungsvollen Reichtümern. Doch die Gestalt unter der schwarzen Kutte tötet jeden, der dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen droht. Bald gibt es den ersten Toten und Inspector Bliss von Scotland Yard muss sich anstrengen, die vielen Rätsel zu lösen. 

Sieben Mitglieder der Leine-Bühne spielen in dem Stück mit. Bisher liegt Schiller mit den Proben im Zeitplan. „Wir bekommen das alles gut hin und können entspannt Weihnachten feiern“, sagt er. Über eine noch ungeklärte Sache denkt Schiller allerdings schon seit Wochen nach. „Im vierten und letzten Akt des Stücks gibt es zehn Szenen, die an unterschiedlichen Orten spielen. Wie wir das elegant inszenieren können, weiß ich noch nicht“, sagt er. Doch er ist sich sicher, dass sich auch das in den nächsten Wochen lösen wird. 

Geplant sind sechs Aufführungen im Jugend-Kultur-Haus, Hohe Bünte 6. Die Premiere wird am Freitag, 16. Februar, um 19.30 Uhr sein. Weitere Aufführungen folgen am Sonnabend, 17. Februar, um 19.30 Uhr, am Sonntag, 18. Februar, um 15.30 Uhr, am Freitag, 23. Februar, um 19.30 Uhr, am Sonnabend, 24. Februar, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 25. Februar, um 15.30 Uhr. Die Karten kosten 10 Euro. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Die Karten können telefonisch unter (0511) 414 143 oder per Mail unter kontakt@leine-buehne.de bestellt werden. Weitere Informationen rund um das Stück stehen auf der Internetseite leine-buehne.de

 

Von Tobias Lehmann


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  • ... von der Fläche her die kleinste Kommune in der Region Hannover
  • ... Standort eines großen NDR-Sendemasten
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