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Die Schutzplanken in Devese werden aufgestellt.

Die Schutzplanken in Devese werden aufgestellt.
© Torsten Lippelt

Devese

Region sichert Kreisel für 25 000 Euro

Die beiden neuen Kreisel in Devese haben zusätzliche Schutzplanken bekommen. Der Bürgerverein hatte sich dafür eingesetzt. Die Kosten von rund 25 000 Euro übernimmt die Region Hannover.

Devese.  Rund 260 Meter zusätzliche Schutz-Leitplanken hat die Region Hannover jetzt an den Rampen der beiden neuen Deveser Kreisel gesetzt. Die Kosten von rund 25 000 Euro werden ebenfalls komplett von der Region Hannover getragen. Anlass dafür waren bereits kurz nach Fertigstellung des zur B3-Ortsumgehung zählenden Bauprojektes aufgekommene Proteste von Bürgern des Arbeitskreises Ortsentwicklung im Bürgerverein Devese. 

Mangels beiderseitiger Leitplanken an den Rampen zu und von den beiden Kreiseln befürchteten viele, dass es bei glattem Straßenuntergrund beziehungsweise bei Ausweichsituationen dazu kommen könne, dass Fahrzeuge dadurch ungehindert die Böschung hinab stürzen. Die Deveser hatten darauf hingewiesen, dass es wegen der fehlenden Leitplanken schon zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr gekommen sei. 

Die K 221 –Weetzener Landstraße – wird in Zukunft noch stärker befahren sein als jetzt, denn durch den Bau der Umgehung für die Bundesstraße wird sie mit ihrer Brücke über die neue Trasse zur einzigen Verbindung zwischen Devese und Hemmingen-Westerfeld. Schon jetzt ist sie die nach der B3 am stärksten befahrene Straße im Stadtgebiet.

Während die Stadt die Forderungen der Deveser von Beginn an unterstützte, lehnte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr diese zunächst ab. Bei einem Ortstermin sahen sich jedoch Vertreter der Region Hannover die Situation an und sagten die Finanzierung anschließend zu. Die Region ist nach Fertigstellung des Projekts Baulastträger der Straße. Der Bund habe den Bau zwar finanziert und sei damit eigentlich noch zuständig, hieß es von Seiten der Region. „Doch die Straßensicherheit steht im Vordergrund“, sagte eine Sprecherin der Region. 

Von Torsten Lippelt


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