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Nachrichten Stadt soll Rad-Servicestationen aufstellen
Region Hemmingen Nachrichten Stadt soll Rad-Servicestationen aufstellen
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09:27 14.02.2019
Fahrrad-Servicestationen gibt es vor allem schon im Ausland wie auf dem Bild in Fort Collins (USA). Quelle: privat
Hemmingen

Es sind vor allem die drei großen „S“, in die die Hemminger Ratskoalition von SPD und CDU nach ihren Klausurtagungen investieren möchte: Sportinfrastruktur, Stadtbild und Sicherheit. Der Haushalt 2019 soll am 21. Februar verabschiedet werden. Doch SPD-Fraktionschef Jens Beismann und der CDU-Fraktionsvorsitzende Ulff Konze räumen ein: Extrawünsche kann sich die Stadt angesichts des Etatlochs von fast 3 Millionen Euro nicht leisten. Würde die Stadt allerdings das Defizit komplett decken wollen, müsste sie alle freiwillige Leistungen wie zum Beispiel die Bäder streichen. Hinzu komme, dass sich die Haushaltslage in der Vergangenheit oft im Laufe des Jahres erholt habe, so dass also die Schlussrechnung nicht schlechter ausfiel als in der Planung.

Eine Auswahl der Projekte:

SV-Heim: Die Stadt soll, so wünscht es sich die Sportliche Vereinigung (SV) Arnum, den An- und Umbau ihres Clubheims mit 525.000 Euro bezuschussen. Für eine Summe in gleicher Höhe bittet Hemmingens größter Sportverein die Stadt, eine Bürgschaft für einen Kredit bei einer Bank zu übernehmen. SPD und CDU schlagen eine Drittel-Finanzierung vor, also 350.000 Euro als Zuschuss und 175.000 Euro als Darlehen und Bürgschaft. Ein Teil des Geldes dafür und für die folgenden Projekte stammt laut Koalition unter anderem aus zwei Haushaltsposten: der vorerst gestrichenen Beleuchtung des Radweges an der B3 zwischen Arnum und Hemmingen-Westerfeld sowie der auf die Minimallösung reduzierte Ausbau der Hohen Bünte in Hemmingen-Westerfeld.

Drainage auf Sportplatz: 28.600 Euro soll die Stadt, so der SC Hemmingen-Westerfeld, für die bereits erfolgte Reparatur der Drainage auf dem Sportplatz übernehmen. Die Koalition diskutiert noch über die genaue Höhe. Denn nach den mit den Sportvereinen aufgestellten Förderrichtlinien müssen Zuschüsse immer vor Beginn eines Projektes beantragt werden.

Pflege von Sportanlagen: Die Arbeitsgemeinschaft (AG) der Sportvereine fordert höhere Zuschüsse von der Stadt, weil das Geld für die Platzpflege nicht mehr ausreicht. SPD und CDU stimmen dem zu. Die letzte Erhöhung liege schließlich sieben Jahre zurück. Künftig soll die AG jährlich 75.000 Euro erhalten, also 11.000 Euro mehr.

Servicestationen für Radfahrer in Hemmingen

Fahrrad-Servicestationen: Ob eine kleinere Reparatur oder zu wenig Luft im Reifen - Radfahrer in Hemmingen sollen bald Servicestationen anfahren können. 1500 Euro soll die Stadt in dieses neue Angebot investieren. Die Stele mit festmontierten Werkzeugen sind in Hemmingen-Westerfeld an der KGS und auf dem Rathausplatz geplant sowie an einem zentralen, noch unbestimmten Standort in Arnum. „Damit wären wir Vorreiter in der Region Hannover“, sagt Jens Beismann.

Trinkwasserspender: Passanten können sich an diesen erfrischen oder Trinkwasser in mitgebrachte Flaschen abfüllen. Die Spender für insgesamt 5000 Euro sollen auf dem Rathausplatz und an den Grundschulen, gegebenenfalls auch an der KGS, aufgestellt werden. Weil es sich Konze zufolge um ein Programm der Region Hannover handelt, muss die Stadt nur für die jährlichen Unterhaltungskosten von schätzungsweise 1000 Euro aufkommen.

Graffiti-Aktionen geplant

Straßen- und Straßennamenschilder: Etliche sind verblichen oder müssen gereinigt werden. 10.000 Euro sollen dafür bereitgestellt werden.

Graffiti: Für die Beseitigung von illegalem Geschmiere an öffentlichen Gebäuden und für Graffiti-Aktionen mit einem Künstler sollen 10.000 Euro geplant werden.

Von Andreas Zimmer

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