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Nachrichten Streit um Übungsturm für die Feuerwehr
Region Hemmingen Nachrichten Streit um Übungsturm für die Feuerwehr
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16:40 22.02.2019
Den Übungsturm in Gehrden nutzt auch die Hemminger Stadtfeuerwehr. Bald bekommt sie aber einen eigenen in Hemmingen-Westerfeld. Das Bild zeigt die Drehleiterausbildung der Feuerwehr Wennigsen in Gehrden. Quelle: Feuerwehr Gehrden (Archiv)
Hemmingen

Beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Hemmingen-Westerfeld kommen die Ratsfraktionen auf keinen gemeinsamen Nenner. Alle befürworten, dass die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg an der Weetzener Landstraße ein gemeinsames Gebäude bekommen, das unter anderem mit der Kleiderkammer auch der Stadtfeuerwehr dient. Doch über die Ausstattung driften die Meinungen auseinander.

So kritisieren die Bündnisgrünen, dass später aus Platzgründen kein Anbau mehr möglich sein werde. Bei der Abstimmung am Donnerstagabend im Rat enthielten sie sich. Die DUH fordert, den Übungsturm aus Spargründen erst später zu errichten, aber schon jetzt das Fundament dafür zu legen. Das aber lehnten SPD und CDU ab, die Grünen enthielten sich. Ulff Konze (CDU) warf der DUH vor „das Haar in der Suppe zu suchen, um ein Argument zu haben, das SPD und CDU angeblich maßlos mit Steuergeld umgehen“. Konze rechnete vor: „Bei einem Gesamtvolumen von 7,3 Millionen Euro inklusive Turm sind 3 Prozent für die DUH nicht in Ordnung.“ Der Turm für 240.000 Euro werde über Jahrzehnte abgeschrieben. „Das entlastet den Haushalt 2019 nicht.“ Un die Feuerwehr brauche dann nicht mehr zum Üben nach Gehrden fahren. Hatje entgegnete: „Es sind hier 3 Prozent und da 3 Prozent. So kommt man langfristig doch auf keinen grünen Zweig. Wir müssen überlegen, was zwingend notwendig ist und was sich aufschieben lässt.“

Votum für Gerätehäuser Hemmingen-Westerfeld und Harkenbleck

Jens Beismann (SPD) sagte: „Wir haben den Feuerwehrbedarfsplan beschlossen, jetzt kommt die Rechnung an der Kasse.“ Ulrike Roth (Grüne) bedauerte, dass der Plan offenbar ein „No Go“ sei, Projekte auch später kritisch zu betrachten. Für Roman Binder (Grüne) geriet die Diskussion im Rat „auf den falschen Weg“ und drehte sich nur noch darum, „wer für wen besser Lobbyarbeit macht“.

Dennoch geht es nun nach dem Ratsvotum in die genauere Planung auf der Grundlage der bestehenden Machbarkeitsstudie - ebenso beim Gerätehaus in Harkenbleck. Beim dortigen geplanten Um- und Anbau herrschte unter den Ratsfraktionen Einigkeit.

Mehr zum Gerätehaus Hemmingen-Westerfeld lesen Sie hier.

Mehr zum Gerätehaus Harkenbleck gibt es auf dieser Seite.

Von Andreas Zimmer

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