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Region Hemmingen Nachrichten Duo huldigt Caterina Valente und Silvio
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09:04 09.09.2018
Hommage an Caterina Valente und deren Bruder Silvio: Claudia Schill und Klaus Renzel sorgten im bauhof für Nostalgie pur. Quelle: Achim von Lüderitz
Hemmingen

Es ist schon wieder passiert. Die Hommage an die weltberühmte Künstlerin Caterina Valente und ihren Bruder Silvio Franceso war im Hemminger bauhof schon im Frühjahr rasch und restlos ausverkauft, und auch jetzt bei der Wiederholung des Programms „Bonjour Kathrin“ seien die Karten im Handumdrehen weg gewesen, freute sich Ingrid van Drathen vom Vorstandsteam des Kulturzentrums. „Caterina die Große“, die im Januar ihren 88. Geburtstag feiert, ist bis ins hohe Alter zweifelsfrei eine der vielseitigsten deutschsprachigen Künstlerinnen. In ihrer aktiven Zeit auf der Bühne war sie Tänzerin, Sängerin (1500 Titel in 13 Sprachen) , Schauspielerin und Entertainerin.

Die beiden Künstler und Valente-Verehrer Claudia Schill und Tausendsassa Klaus Renzel (Gesang, Gitarre, Ukulele, Konzertina und für die Moderation verantwortlich) ließen am Freitag in einer bunten, schwungvollen und hingebungsvollen Retro-Show das Gefühl der Fünfzigerjahre mit Petticoats, Nierentischen, Eierlikör und dem Beginn des Wirtschaftswunders noch einmal im bauhof aufleben – und an die Kinowelt dieser Zeit. Der Programmtitel „Bonjour Kathrin“ bezieht sich auf die gleichnamige Komödie aus dem Jahr 1956, in der drei von den Geschwistern Caterina und Silvio sowie Peter Alexander gespielte Musikstudenten auf Umwegen die Bühne erobern.

Hommage an Caterina Valente und deren Bruder Silvio: Claudia Schill und Klaus Renzel sorgten im bauhof für Nostalgie pur. Quelle: Achim von Lüderitz

Schill besticht durch eine hinreißende, facettenreiche Stimme, wenn sie unvergessene Ohrwürmer und Welthits anstimmt – egal ob Schlager, Chansons, Latin, Jazz oder Bossa Nova. Sie und Renzel präsentieren Nostalgie auf hohem Niveau. Neben Liedern wie „Ganz Paris träumt von der Liebe“, „Peppermint Twist“, „Tipitipitipso“, „Quando, Quando“ oder „Malaguena“ bewies das Duo Schill/Renzel bei seinen Erinnerungen an die unvergleichliche Karriere von Catarina Valente und ihren Bruder Silvio, dass sie auch schauspielerisches Talent haben und es mit vielen Komödianten aufnehmen können. Bei dieser Dominanz rückte der dritte im Bunde, Christoph Eisenburger am Klavier, unverdienter Maßen etwas etwas in den Hintergrund.

Die Zeit im bauhof verging wie im Fluge, und der Evergreen „Ciao, Ciao Bambina“ kündigte unbarmherzig das Ende eines stimmungsvollen Abends an. Für eventuelle Abschiedstränen hatten die Künstler zuvor Taschentücher an die Besucher verteilt. Nach zwei Zugaben („Spiel noch einmal für mich, Habanero“ und „Wo meine Sonne scheint“) verabschiedeten sie sich fröhlich winkend vom in Nostalgie schwelgenden Publikum. Und das „Auf Wiedersehen“ ist wörtlich zu nehmen – vielleicht im nächsten oder übernächsten Jahr.

Von Achim von Lüderitz

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