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Nachrichten Aus Schülern werden Unternehmer
Region Hemmingen Nachrichten Aus Schülern werden Unternehmer
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16:27 05.03.2019
In Hamburg hat der Verein Futurepreneur schon etliche Schüler an unternehmerisches Denken herangeführt. Quelle: Futurepreneur
Hemmingen-Westerfeld

Als eine von sechs Schulen in der Region Hannover beteiligt sich die KGS Hemmingen an einem Projekt, mit dem Jugendliche zu unternehmerischem Denken animiert werden sollen. Dabei wenden sie ein in Skandinavien unter dem Namen „Futurepreneur“ – das bedeutet in etwa Zukunftsunternehmer - entstandenes und vom gleichnamigen Hamburger Verein weiterentwickeltes Konzept an.

Die Schüler sollen angeleitet werden, sich Geschäftsideen auszudenken, einen Plan zur Verwirklichung aufzustellen, ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten – und letztlich damit reales Geld zu verdienen. Grundsätzlich sollen die Jugendlichen durch das Programm die Möglichkeit erhalten, „ihr unternehmerisches Potenzial zu erkennen“, erklärt Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung bei der Region.

Projekt Campusunternehmer an der KGS

An der KGS werden nach Angaben von Hans-Jörg Hansemann, Leiter des Realschulzweiges, derzeit 20 bis 25 Schüler der 8. und 9. Klassen gesucht, die bei dem für den Juni geplanten drei- bis viertägigen Projekt Campusunternehmer mitmachen wollen. In einer ersten Phase werde man versuchen, die Stärken jedes einzelnen Teilnehmers herauszufinden. Das diene nicht nur der konkreten Planung, sondern solle darüber hinaus das Selbstwertgefühl der Jugendlichen steigern. Danach sollen in mehreren Gruppen unternehmerische Ideen entwickelt werden. Darauf folgen Herstellung und Verkauf eines Produktes, wobei das auch eine Dienstleistung sein kann.

Projekt Sommerunternehmer mit mehreren Schulen

Begleitet wird „Futurepreneur“ durch einen Beirat von der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region sowie von Hannoverimpuls, der gemeinsamen Gesellschaft von Landeshauptstadt und Region zur Wirtschaftsförderung. Es gibt auch ein Projekt „Sommerunternehmer“ für Jugendliche unterschiedlicher Schulen in den Sommerferien. Ob Campus- oder Sommerunternehmer: Die Schulen müssen nichts zahlen. Die Region trägt die Hälfte der Kosten von rund 160.000 Euro. Die andere Hälfte wird laut Region von der Beisheim Stiftung getragen (60.000 Euro) und von der Dohle Stiftung (20.000 Euro). Im Laufe der nächsten zwei Jahre sollen außerdem immer mehr Unternehmen einbezogen und zu Partnern werden. Mittelfristig sollen sie nach den Vorstellungen der Region auch zur Finanzierung des Programms beitragen.

Von Thomas Böger

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