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Nachrichten Straßenrallye führt dieses Mal auch über Wasser
Region Hemmingen Nachrichten Straßenrallye führt dieses Mal auch über Wasser
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15:30 27.08.2018
Das Spritter-Organisationsteam: Manfred Gutzeit (von links), Lutz Stüber, Peter Gurkau, Nikola Stüber, Bernd Mühlenbrock und Christiane Mühlenbrock. Quelle: Tobias Lehmann
Harkenbleck

 Nicht nur über Stock und Stein, sondern sogar übers Wasser führte die Rallye des Harkenblecker Vereins Spritter. Die 114 Teilnehmer in 37 Teams mussten in Polle im Landkreis Holzminden mit der Fähre zum Ortsteil Heidbrink übersetzen.

Die Strecke am Sonnabend war insgesamt 190 Kilometer lang. Dabei mussten an fünf Stationen verschiedene Aufgaben mit Wissen und Geschicklichkeit bewiesen werden. Dafür hatten die Teams sechseinhalb Stunden Zeit. Die Vereinsabkürzung Spritter steht für „Singles, Paare, Rentner im Treffpunkt talentierter erfahrener Rallyefahrer“.

Gewonnen hat das Team Wissel/Schürmann aus Sarstedt und Jeinsen, gefolgt vom Titelverteidiger-Team Akmann/Gaebel aus Barsinghausen und Hannover-Bothfeld und dem Team van der Velde aus Gehrden-Leveste.

Es war bereits die 39. Rallye, die der Verein unter der Leitung von Peter Gurkau organisiert hatte. „Früher hatten wir auch noch einige sportliche Aufgaben dabei. Doch unsere Stammteilnehmer sind mit uns auch älter geworden, so dass wir darauf jetzt verzichten“, sagte Gurkau augenzwinkernd. Jedes Jahr seien aber immer auch noch neue Teilnehmer dabei. Gurkau sagte, dass meist schnell bemerkt werde, wer bereits Erfahrung bei solchen Rallyes hat und wer nicht. „Ich hatte hier schon Teilnehmer, die hatten keine Landkarte dabei. Doch ausschließlich mit dem Navi zu arbeiten, ist schwierig“, sagte er.

Gemeinsam mit dem Vereinsmitglied Manfred Gutzeit arbeitet Gurkau immer im Frühjahr die Strecke aus. „Wir fahren sie dann gemeinsam ab und schauen, ob das alles funktioniert“, sagte er. Anschließend macht sich Gurkau Gedanken über die Aufgaben. „Ich lasse die Unterlagen niemals öffentlich herum liegen. Selbst meine Frau bekommt sie nicht zu Gesicht“, sagte er. Zu groß sei die Gefahr, dass doch einmal eine Information die Runde mache und damit auch der Spaß verloren gehe. Inspiration holt sich Gurkau unter anderem aus Spielshows im Fernsehen. „Es soll schon jedes Jahr etwas Besonders für die Teilnehmer sein.“

Wie jedes Jahr wurde auch dieses Mal nach dem Rennen wieder auf dem Hof der Familie Gurkau gefeiert. „Dazu kommen auch immer Gäste, die nicht an der Rallye teilgenommen haben. Es ist über die Jahre eine richtige Ortsfeier geworden“, freute sich Gurkau.

Im nächsten Jahr wird also die 40. Spritter-Rallye organisiert. „Eigentlich hatten wir damals gesagt, dass wir nach 20 Veranstaltungen aufhören. Jetzt werden es schon 40“, sagte Gurkau. Ein Ende sei noch nicht geplant.

Von Tobias Lehmann

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