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Region Hemmingen Nachrichten Gemeindehaus soll ab Januar saniert werden
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00:20 31.08.2018
Die Sanierung des Gemeindehauses in Arnum soll voraussichtlich im Januar 2019 beginnen. Quelle: Tobias Lehmann
Arnum

Die Sanierung des Gemeindehauses in Arnum soll voraussichtlich im Januar 2019 beginnen. Das teilt der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Jochen Seidel, mit. „Der Bauantrag ist gestellt. Anschließend erfolgt die Ausschreibung“, sagt Seidel. Er hoffe, dass es durch die gute Auftragslage der meisten Handwerksbetriebe nicht zu Verzögerungen komme.

Während des Umbaus wird das Gemeindehaus vermutlich rund vier Monate schließen. Der Kirchenvorstand sucht zurzeit nach Alternativen zur Unterbringung der verschiedenen Gruppen, die das Haus regelmäßig nutzen. Dazu zählen unter anderem Konfirmanden sowie unterschiedliche Seniorengruppen. Zudem wird der Probenraum im Keller von Musikern genutzt. „Wir wollen uns im September mit den Organisatoren der verschiedenen Gruppen treffen und gemeinsam nach Lösungen suchen“, sagt Seidel.

Rund 450.000 Euro soll die Sanierung des 1969 errichteten Gebäudes kosten. Die Finanzierung steht bereits: Der Kirchenkreis übernimmt mit 150.000 Euro ein Drittel der Gesamtkosten. Durch den Verkauf der Begegnungsstätte hat die Gemeinde 125.000 Euro eingenommen, die für das Projekt verwendet werden sollen. Weitere 30.000 Euro übernimmt die Stadt. Hintergrund des kommunalen Engagements ist der Umstand, dass im Gemeindehaus ein rund 50 Quadratmeter großer Gemeindesaal eingerichtet werden soll, der auch für Familienfeiern und andere Veranstaltungen gemietet werden kann. Die restlichen Kosten werden durch Spenden finanziert.

Geplant sind zwei Bauabschnitte. Im ersten für rund 385.000 Euro werden unter anderem die beiden Küchenräume zusammengelegt, der Bürgersaal eingebaut, die sanitären Anlagen saniert und der Brandschutz aktualisiert. Das derzeitige Ein-Rohr-Heizungssystem wird zudem gegen ein heute übliches Zwei-Rohr-System ausgetauscht, um die Heizleistung zu verbessern und Energiekosten zu sparen. Das gesamte Gebäude soll zudem barrierefrei werden. Im zweiten Bauabschnitt folgt dann die Verlagerung der Bücherei in das Foyer. Dafür gibt es jedoch noch keinen Zeitplan. „Das Projekt ist nicht so dringend“, sagt Seidel.

Der Vorsitzende weist auf die Aktion „1 Quadratmeter für Arnum“ hin. Seit Beginn des vergangenen Jahres können Bürger die Patenschaft für jeweils einen der insgesamt 444 Quadratmeter des Gemeindehauses übernehmen. Dafür müssen sie jeweils 25 Euro spenden. Rund 380 Patenschaften konnten bereits vergeben werden. „Das ist eine sehr erfolgreiche Aktion. Es würde mich freuen, wenn wir die restlichen Patenschaften auch noch vergeben könnten“, sagt Seidel.

Anträge zur Übernahme einer Patenschaft können über die Internetseite friedenskirche-arnum.de gestellt werden. Dort kann auch ein kurzer Imagefilm über das Projekt angeschaut werden. Die Gemeinde hatte sich mit dem Spendenprojekt bei der Aktion evangelischer Fundraisingpreis beworben, die Landeskirche ließ für alle Bewerber einen Film drehen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung konnte die Friedensgemeinde jedoch nicht gewinnen.

Von Tobias Lehmann

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