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So wie auf dem Bild an der KGS-Buswendeschleife sollen an mehreren Stellen in Hemmingen-Westerfeld und Arnum rote Markierungen aufgetragen werden.

So wie auf dem Bild an der KGS-Buswendeschleife sollen an mehreren Stellen in Hemmingen-Westerfeld und Arnum rote Markierungen aufgetragen werden.
© Andreas Zimmer

Hemmingen

Rote Markierungen frühestens ab Mai 2018

Rote Markierungen sollen die 16 gefährlichsten Straßenquerungen im Hemminger Stadtgebiet entschärfen. Mit den Arbeiten kann der Betriebshof frühestens im Mai 2018 beginnen.

Hemmingen.  Die 16 gefährlichsten Straßenquerungen im Hemminger Stadtgebiet sollen möglichst alle im nächsten Jahr entschärft werden. Eine Expertengruppe hatte eine entsprechende Liste erstellt. 

Nach dem Ratsbeschluss hat die Stadtverwaltung jetzt Kontakt mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aufgenommen, denn Querungen befinden sich auch an der Bundesstraße 3. Das teilte die Hemminger Abteilungsleiterin Andrea Malina auf Anfrage dieser Zeitung mit. Bei den städtischen Straßen brauche die Stadt keine Absprachen über die roten Markierungen zu treffen. Mit welchen Straßen wann begonnen werde, sei noch nicht klar, ebenso ob der Betriebshof straßenweise vorgehen wird oder punktuell. Erst müsse der Rat den Haushalt 2018 verabschieden. Bis der Etat von der Kommunalaufsicht genehmigt ist, könnte es Mai sein. Die Arbeiten hingen auch vom Wetter ab. Die Querungen befinden sich in Hemmingen-Westerfeld entlang der Berliner Straße und der Weetzener Landstraße sowie an der B 3 in Arnum. 

Der Rat hat beschlossen, alle Gefahrenpunkte möglichst im Jahr 2018 durch das Auftragen roter Markierungen zu beseitigen. An der Hohen Bünte sollen zudem die Bordsteine abgesenkt werden. Dafür sind insgesamt 30.000 Euro im Haushalt geplant. Die Stadt hofft, dass sie nicht die komplette Summe ausgeben muss, sondern Bundesmittel erhält. „Wir werden mit der Behörde über eine Kostenbeteiligung sprechen und dann gegebenenfalls eine entsprechende Vereinbarung abschließen“, erläuterte Malina. 

Die Unabhängigen Hemminger (DUH) kritisieren, dass auf der Liste nur Querungen in den beiden größten Stadtteilen stehen. Kleine Stadtteile kämen darin nicht vor, sagte DUH-Fraktionschef Wolf Hatje bereits in der jüngsten Ratssitzung. Der SPD-FraktionsvorsitzendeJens Beismann verwies auf die Expertenrunde mit Stadtverwaltung, Polizei, Region, ADAC und ADFC, die die Liste verfasst hat. Hatje merkte an: „Expertengruppen drehen sich oft im Kreise.“ Vorschläge von außen könnten nicht schaden. CDU-Fraktionschef Ulff Konze erinnerte daran, dass es die Aufgabe war nur die gefährlichsten Querungen unter die Lupe zu nehmen. Das Thema sei „solide abgearbeitet“ und werde nun „Schritt für Schritt“ umgesetzt. 

Hier sollen die Markierungen aufgetragen werden: 

entlang der Berliner Straße (Katzbachweg, Löwenberger Straße, Köllnbrinkweg, Schmedesstraße, Wundramstraße, Klewertweg, Hohe Bünte),

entlang der Weetzener Landstraße (Sundernstraße, Zufahrt zum Lidl-Markt, Kleines Feld, Im Dorffeld) und 

entlang der B3 (Zufahrt zum künftigen Penny Markt, Müggenwinkel, Hundepfuhlsweg, Zufahrt zum NP-Markt, Klapperweg).

Von Andreas Zimmer


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Hemmingen ist ...

  • ... eine Stadt südlich von Hannover mit sieben Stadtteilen und mehr als 18.000 Einwohnern
  • ... von der Fläche her die kleinste Kommune in der Region Hannover
  • ... Standort eines großen NDR-Sendemasten
  • ... seit Jahre uneins über die geplante Ortsumgehung. Einen Anschluss an die Stadtbahn wird es aber erst geben, wenn die Umgehung fertig ist.
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