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Region Hemmingen Nachrichten Das sind die gefährlichsten Querungen in Hemmingen
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00:17 26.11.2017
An der Berliner Straße/Hohe Bünte sollen die Bordsteine abgesenkt werden.  Quelle: Andreas Zimmer
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Hemmingen

 Eine Top 10 sollte es werden, eine Top 16 ist dabei herausgekommen: Welches sind die für Fußgänger und Radfahrer gefährlichsten Straßenquerungen im Hemminger Stadtgebiet? Stadtverwaltung, Polizei, Region, ADAC und ADFC haben sich zusammengesetzt. Die Gefahrenpunkte, die 2018 durch rote Markierungen beseitigt werden sollen, liegen an zwei Straßen in Hemmingen-Westerfeld und an der B3 in Arnum. Die Markierungen sollen aussehen wie die neue an der Berliner Straße/An der Eiche – das ist die Straße, die zur Buswendeschleife der KGS führt. 

Nr. 1 – 7

Berliner Straße (nördlicher Abschnitt): Rotmarkierungen an allen Straßeneinmündungen zwischen der B3 und der KGS, also Katzbachweg, Löwenberger Straße, Köllnbrinkweg, Schmedesstraße, Wundramstraße, Klewertweg und Hohe Bünte. An der Hohen Bünte soll der Radweg zum Scheitelpunkt verlegt werden. Dafür ist der Bordstein abzusenken. Das kostet extra, deshalb schätzt die Verwaltung die Kosten dort auf 5000 Euro. Sonst sind es 2000 Euro. Für die Kosten muss die Stadt komplett aufkommen, da es sich um städtische Straßen handelt. 

Nr. 8 - 11

Weetzener Landstraße (nördlicher Abschnitt): Rotmarkierungen an allen Straßeneinmündungen zwischen der B3 und der Straße Im Dorffeld, also Sundernstraße, Zufahrt zum Lidl-Markt, Kleines Feld und Im Dorffeld. Die Kosten betragen jeweils 2000 Euro. Weil es sich um eine Kreisstraße handelt, erhofft sich die Stadt Geld von der Region.

Nr. 12 – 16

B3/Arnum: Rotmarkierungen ab Höhe Shell-Tankstelle bis in Höhe Grundschule, also an der Zufahrt zum künftigen Penny Markt (früher Jibi), am Müggenwinkel, am Hundepfuhlsweg, an der Zufahrt zum künftigen Edeka-Markt (heute NP) und am Klapperweg. Die Kosten betragen jeweils 2000 Euro. Die Kosten für die Markierungen an den beiden Märkten sollen die jeweiligen Bauträger übernehmen. Weiteres Geld erhofft sich die Stadt vom Bund.

Der Fachausschuss hat am Mittwochabend einstimmig empfohlen alle Gefahrenpunkte im nächsten Jahr zu entschärfen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 31.000 Euro. Dafür soll die für geplante Sanierung der Straße An der Worth in Arnum auf 2019 verschoben werden. Sie sollte 2018 zusammen mit der Bockstraße und der Arnumer Kirchstraße erneuert werden. 

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der auch an der Sitzung teilnahm, lobte die konstruktive Zusammenarbeit. Die Stadtverwaltung gab das Lob zurück. Jeder der Mitglieder in der Expertengruppe hatte Abteilungsleiterin Andrea Malina zufolge Vorschläge gesammelt, die bei einem Treffen im September dieses Jahres diskutiert wurden. Eine Begehung fand nicht statt. Grundlage für die Diskussion waren Fotos. Die Top 10 der gefährlichsten Stellen rührt aus der politischen Diskussion vom Sommer 2016 her. Ursprünglich drehte sich diese nur um den Kreisel am Real-Markt, der zur K221 gehört. Er taucht nicht in der Top 16 auf. Der Grund: Fachbereichsleiter Sven Bertram berichtete am Mittwochabend, dass die Region „in Kürze“ die roten Markierungen am Kreisel auftragen lässt.

Von Andreas Zimmer

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