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55 Aussteller präsentieren sich bei den diesjährigen Arnumer Kunsttagen: Bereits bis zum Samstag-Nachmittag besuchen mehrere hundert Gäste den Kunstmarkt.

55 Aussteller präsentieren sich bei den diesjährigen Arnumer Kunsttagen: Bereits bis zum Samstag-Nachmittag besuchen mehrere hundert Gäste den Kunstmarkt.© Torsten Lippelt

Arnum

55 Aussteller präsentieren sich bei Kunsttagen

Eine abwechslungsreiche und gut besuchte Entdeckungsreise für Freunde des Kunsthandwerk haben am Wochenende die Arnumer Kunsttage in der Wäldchenschule am Klapperweg geboten. 55 Hobbykünstler aus Hemmingen und dem Umland präsentierten etwa 1000 Besuchern eine breit gefächerte Palette ihres Könnens.

Arnum. Vor dem Schuleingang, auf den Gängen und in der Aula wimmelt es nur so von Aquarellbildern, Buchbindearbeiten und Dekorationsobjekten aus Kunststoff, Holz oder Keramik. Auch Grußkarten und Geschenkverpackungen, Naturseifen und Leuchttürme gehörten zum Angebot. Letztere fertigt der Sehnder Hobbykünstler Gerhard Hühn nach Originalvorlagen an – und das in zahlreichen Größen. Seit drei Jahren, seit er in Rente sei, stelle er Leuchttürme für drinnen und draußen, aus Holz, Edelstahl oder Kunststoff her, sagte Hühn, der erstmalig an den seit bereits seit mehr als 40 Jahren stattfindenden Arnumer Kunsttagen teilnahm: „Das ist gut besucht hier und Bestellungen habe ich auch schon.“

Ebenfalls zum ersten Mal dabei war das Ilseder Damen-Duo NoWi: Sabine Nordmeyer und Ina Wirth mit ihrer Keramikmanufaktur. Zu ihrem Angebot gehörten nicht nur reizvoll gestaltete Hüllen für Zigaretten und Streichhölzer und passend zur nahenden Adventszeit, dekorativ Weihnachtliches für daheim. Auch bemalte sie schon kleine Hasen für das nächste Osterfest.

Zu den quasi „alten Hasen“ bei den Kunsttagen gehörten die Seesenerin Helga Glahe, die mit ihren oft beleuchteten Dekoelementen auf großes Interesse stieß, sowie Karin Förster. Sie stellte handgefertigte und im Ofen gebrannte kreative Mosaike aus. „Ich bin wohl seit etwa 20 Jahren dabei – und weiß hier die vielen Gespräche mit den an meiner Kunst interessierten Besuchern zu schätzen“, sagte die Hannoveranerin.

Auch die Schreibutensilien des Gehrdener Hobbydrechslers Peter Piech und die kreativen Glückwunschkarten von Antje Krüger aus Laatzen-Mitte erregten Aufmerksamkeit.

Die Veranstalter der Kunsttage waren zufrieden: „Wir erfreuen uns steigender Nachfrage und können dabei nur Platz für etwa ein Drittel der Bewerber bieten“, sagte Mario Giovelli von der Agentur Stadt Events, die seit neun Jahren die Veranstaltung organisiert. „Aber wir erreichen unser Ziel, dass sich viele Besucher mit den Hobbykünstlern austauschen, ihnen beim Schaffen vor Ort über die Schulter schauen und sich Anregungen und Tipps zum Selbermachen holen.“

Von Torsten Lippelt


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  • ... von der Fläche her die kleinste Kommune in der Region Hannover
  • ... Standort eines großen NDR-Sendemasten
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