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Nach den Vorführungen der Reiter und Pferde bringt der Weihnachtsmann süße Geschenke für alle Kinder im Publikum, das auf Strohballen und Bänken unter Heizstrahlern Platz genommen hat.

Nach den Vorführungen der Reiter und Pferde bringt der Weihnachtsmann süße Geschenke für alle Kinder im Publikum, das auf Strohballen und Bänken unter Heizstrahlern Platz genommen hat.
© Ingo Rodriguez

Lemmie

Auch die Geschenke kommen angeritten

Die Weihnachtsshow des Reitvereins Vörie hat rund 100 Besucher begeistert. Auf dem Programm standen spektakuläre und niedliche Vorführungen – hoch zu Ross – von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern.

Lemmie.  Wenn in der Reithalle Lemmie Spring- und Dressurquadrillen, Pas de Deux, Westernreiten, Kindereinlagen und eine schöne Bescherung auf dem Programm stehen, ist das Gelände des Reit- und Fahrvereins Vörie ein Besuchermagnet. Das Weihnachtsreiten lockte rund 100 Besucher an.

Um die spektakulären Showeinlagen und niedlichen Vorführungen zu verfolgen, waren nicht nur zahlreiche Mitglieder, Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde, sondern auch viele interessierte Besucher aus dem Dorf gekommen. „Seit drei Jahren ist die Kinderweihnachtsfeier des Ortsrates in die Veranstaltung eingebunden“, sagte Ortsbürgermeister Hilmar Rump. Wenige Meter weiter berichtete die Vereinsvorsitzende neben dem Kuchenbüfett über die Veranstaltung und den Verein. „Das Weihnachtsreiten gibt es schon seit mehr als 40 Jahren, dafür werden wochenlang Vorführungen einstudiert“, erzählte Christa Kluska.

Sie klärte auch über den Namen des Reitvereins Vörie mit Halle in Lemmie auf. „Der Verein wurde 1924 in Vörie gegründet, seit 1952 ist aber an der Reiterhalle in Lemmie unser Klubgelände“, sagte Kluska. Auch den Publikumsandrang und den restlos zugeparkten Weg entlang der Halle konnte sie erklären. „Wir haben rund 60 bis 70 aktive Reiter, die aus Ronnenberg, Gehrden, Barsinghausen und Hannover kommen“, sagte Kluska. Notiz am Rande: „Reiten ist als Breitensport eine Frauendomäne“, sagte Kluska. Dem Verein gehören nur vier männliche Reiter an. „Und 26 Jugendliche, die eine tolle Vorführung vorbereitet haben“, sagte Kluska und deutete auf die Reitfläche.

Dort präsentierten Kinder und Jugendliche hoch zu Ross mit musikalischer Untermalung die vier Jahreszeiten. Die Nachwuchsreiter gaben in bunten Kostümen kleine Kostproben ihres Könnens und zeigten sich schon sehr sattelfest. Das weniger fachkundige Publikum wurde von Moderatorin Ulla Lübbe über die Schwierigkeitsgrade informiert. Für die Besucher hieß es: „Nicht klatschen, nur winken – damit die Pferde nicht nervös werden“, so Lübbe.

Eine Schrecksekunde gab es, als bei einer Erwachsenenvorführung eine Reiterin vom Pferd abgeworfen wurde, aber laut Vorstand nur kleine Blessuren erlitt. Der Sturz war längst vergessen, als der Weihnachtsmann einmarschierte – begleitet von kleinen Engeln und einem Schlitten mit süßen Geschenken für alle Kinder.

Von Ingo Rodriguez


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