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Nachrichten Interesse an einem Generationentreff steigt
Region Gehrden Nachrichten Interesse an einem Generationentreff steigt
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00:23 28.05.2018
Die Vereinsvorsitzende Gisela Wicke (Vierte von rechts) wirbt auf dem Wochenmarkt an einem Informationsstand mit ihren Mitstreitern aus dem Verein um zusätzliche Mitglieder für die geplante Begegnungsstätte. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Der Verein Mehrgenerationenhaus (MGH) Gehrden kommt seinem Ziel immer näher: Die geplante Begegnungsstätte für Familien, Senioren, Alleinerziehende, Kinder, Menschen mit Migrationshintergrund und Alleinstehende soll voraussichtlich schon im Dezember in der Fußgängerzone eröffnet werden – mit Café, Kinderbetreuung, Kursen, Vorträgen und Kulturveranstaltungen. Schon im August will der MGH-Betreiberverein für eine Wohnung im Neubau auf dem Grundstück des früheren Gehrke-Hauses einen Mietvertrag unterzeichnen. Um das Projekt finanziell zu verwirklichen, haben Vereinsmitglieder jetzt eine groß angelegte Mitgliederwerbung gestartet. Denn: Die Beiträge sind eine feste Säule im Finanzkonzept und sollen künftig einen Teil der Mietkosten abdecken. Auf dem Wochenmarkt konnte die Vorsitzende Gisela Wicke erste Erfolge vermelden. „Wir haben etliche Eintrittsformulare ausgegeben und schon zwei zusätzliche Mitglieder und mehrere Interessenbekundungen verzeichnet“, sagte Wicke etwa eineinhalb Stunden nach dem Aufbau des MGH-Infostandes.

In der Fußgängerzone hatte sich Wicke mit vier Mitstreitern aus dem Verein postiert, um ein möglichst großes Publikum ansprechen zu können. Grünen-Ratsfrau Eva Kiene-Stengel hatte als Vereinsmitglied zwar einen „verhaltenen Auftakt“ registriert. Doch Wicke blieb gelassen. Sie rechne mit einem großen Rücklauf ausgefüllter Eintritts-Formulare: „So einen Mitgliedsantrag füllt man nicht einfach im Vorbeigehen aus, sondern liest sich alles erst in Ruhe durch“, sagte Wicke. Dass sah Passantin Wanda Teichmann aus Gehrden genau so: „Eine Mitgliedschaft mit einem Beitrag von nur vier Euro pro Monat kann ich mir gut vorstellen“, sagte sie und steckte eines der Formulare ein. Eine Unterstützung für das ehrenamtlich getragene Mehrgenerationenprojekt sei wichtig. „Junge und alte Menschen können von einander lernen und profitieren“, sagte Teichmann.

Die Vereinsvorsitzende Gisela Wicke (Vierte von rechts) wirbt auf dem Wochenmarkt an einem Informationsstand mit ihren Mitstreitern aus dem Verein um zusätzliche Mitglieder für die geplante Begegnungsstätte. Quelle: Ingo Rodriguez

Sie hatte damit den Hintergrund der Initiative erfasst. Denn: Das beliebte Repair-Café des Vereins soll ebenso Teil des künftigen Angebots sein wie ein Café und eine Betreuung für Krippenkinder. Der Verein will auch Aktionen wie Koch- und Yogakurse sowie Gesprächskreise ausrichten. Beratungsangebote, Gesundheits- und Erziehungsvorträge sowie kulturelle Veranstaltungen sind weitere Säulen im künftigen Programm.

Nun geht der Verein in den nächsten Wochen weiter intensiv auf Mitgliedersuche. Derzeit seien im Verein erst 22 registriert. Um wie geplant einen Teil der Mietkosten mithilfe der Beiträge zu finanzieren, seien etwa 100 notwendig, sagte Wicke. Zum bisherigen Finanz- und Betriebskonzept gehören aber auch Förderzuschüsse, Spenden, Veranstaltungseinnahmen, Beiträge für die Kinderbetreuung und Nutzungsgebühren für die Raumvermietung. Am Sonnabend, 9. Juni, will der Verein auf dem Bauernmarkt in der Fußgängerzone noch einmal viele Gehrdener ansprechen.

Der Treffpunkt soll im Dezember in einer Wohnung des Neubaus auf dem Grundstück des früheren Gehrke-Hauses eröffnen. Quelle: Ingo Rodriguez

Der neue Treffpunkt soll als zentral gelegene Begegnungsstätte in einer Wohnung des neuen Gehrke-Hauses entstehen. Die Firma IPS baut auf dem Grundstück in der City drei Wohngebäude mit insgesamt 30 Mietwohnungen. Die Fassade des Neubaus in Richtung Steinweg soll weitgehend dem historischen Original des 1743 erbauten und inzwischen abgerissenen Gehrke-Hauses nachempfunden werden. Etwa im Dezember sollen die Räume bezugsfertig sein.

So sah des Gehrke-Haus unmittelbar vor dem Abriss aus. Durch Umbauten hat sich die Fassade im Laufe der jahrzehnte immer wieder verändert. Das neue Haus soll nun die ursprüngliche historische Außenansicht erhalten. Quelle: Archiv

Von Ingo Rodriguez

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