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Nachrichten Sportplatz Empelde: Hochsprunganlage eingeweiht
Region Gehrden Nachrichten Sportplatz Empelde: Hochsprunganlage eingeweiht
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00:26 19.05.2018
Der KGS-Schüler Kasimir (17) testet auf der Bezirkssportanlage in Empelde vor den Augen seiner Mitschüler die neue Hochsprunganlage. Quelle: Ingo Rodriguez
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Empelde

 Die neue Hochsprunganlage auf der Bezirkssportanlage im Empelde ist als Bestandteil der Nachwuchsförderung eine zukunftsweisende Investition. Damit Kinder und Jugendliche der Marie Curie Schule sowie die Leichtathleten des TuS Empelde künftig bei guter Witterung auch im Freien große Sprunge machen können, hat die Stadt für rund 12.000 Euro eine hochmoderne Weichbodenmatte mit Stangengerüst und einem stabilem Schutzgehäuse aus Metall installieren lassen. Die Anlage ist abschließbar und witterungsbeständig, mit festem Unterbau auf einem neuen Fundament und wurde jetzt ihrer Bestimmung übergeben.

„In der näheren Umgebung ist die Freiluftanlage auch ein Alleinstellungsmerkmal für die Gesamtschule und den Sportverein“, sagte die KGS-Fachbereichsleiterin Andrea Bolte kurz. Bislang habe es nur die Möglichkeit gegeben, für Hochsprungtraining und –unterricht in der Sporthalle Matte und Stangengerüst aufzubauen. Deshalb habe sie schon lange für eine Anlage im Freien auf dem benachbarten Sportplatz geworben. „Wir kooperieren schon seit etwa fünf Jahren mit dem TuS Empelde und bieten gemeinsam Ganztagsaktionen an“, sagte sie.

Der Erste Stadtrat Torsten Kölle und KGS-Fachbereichsleiterin Andrea Bolte schließen vor der Inbetriebnahme das Schutzgehäuse der neuen Hochsprunganlage auf. Quelle: Ingo Rodriguez

Eine Weichbodenmatte für rund 3500 Euro, ein Metallgehäuse für rund 4500 Euro und weitere rund 4000 Euro an Material- und Personalkosten für das Anlegen eines Fundaments durch den kommunalen Bauhof musste die Stadt Ronnenberg aufwenden. „Für den Unterricht und das Training muss so eine Einrichtung allein schon aus Zeitgründen schnell zur Verfügung stehen“, sagte der Erste Stadtrat Torsten Kölle. Er demonstrierte gemeinsam mit Bolte und KGS-Hausmeister Mario Seebach, wie schnell aus der verschlosenen Weichbodenanlage eine sprungfertige Trainingsstätte wird. Zwei Minuten später konnte Bolte die Stange für einen ersten Probesprung auflegen.

Eigentlich war geplant, die Latte buchstäblich ganz hoch zu legen. Denn für die offizielle Eröffnung der Anlage hatte die KGS den Hochsprung-Olympiateilnehmer Eike Onnen aus Hannover eingeladen. Den Besuch des international erfolgreichen Hochspringers hatte KGS-Lehrer Ralph Uelsmann eingefädelt – früher selbst Zehnkämpfer und seit langer Zeit guter Bekannter der Familie Onnen. „Eike springt mit drei Schritten Anlauf problemlos über 2 Meter“, schwärmte der Pädagoge. Doch der prominente Gast verpasste seine Probeversuche. Dafür sprangen andere in die Bresche: Die KGS-Elftklässer Kasimir und Raphael wagten unter dem anfeuernden Klatschen ihrer Mitschüler die ersten hohen Hüpfer.

Von Ingo Rodriguez

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