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Die Diskussion um die weitere Umgestaltung des Marktplatzes und der Fußgängerzone rund um das baufällige Haus am Steinweg geht weiter.

Die Diskussion um die weitere Umgestaltung des Marktplatzes und der Fußgängerzone rund um das baufällige Haus am Steinweg geht weiter.© Ingo Rodriguez

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Gehrden

SPD macht sich für baulichen Kompromiss stark

In der Diskussion um die Umgestaltung des Marktplatzes hat sich nun auch die SPD-Fraktion zu Wort gemeldet. Hinsichtlich eines möglichen Abrisses des Bratsch-Hauses und eines geplanten Neubaus am gleichen Standort spricht sich die SPD für einen Neubau in verträglichem Umfang für das Gesamtensemble aus.

Gehrden. "Wir haben uns mit den Initiatoren der neu gegründeten Bürgerinitiative getroffen und in einem konstruktiven Gespräch um Verständnis für unsere Position geworben", sagt SPD-Fraktionschef Henning Harter. Der von der BI geforderte Abriss des sogenannten Bratsch-Hauses - möglichst ohne Ersatzbau - sei jedoch auf Grundlage bestehender Fakten derzeit nicht realisierbar. "Die Eigentümerin hat von Anfang an deutlich gemacht, dass sie das Grundstück nicht verkaufen wird", sagt Harter. Dies sei eine Position, die politisch einfach zurzeit berücksichtigt werden müsse.

Deshalb macht sich die SPD weiterhin für einen vor etwa zwei Jahren von Bürgermeister Cord Mittendorf mit ausgearbeiteten und initiierten Kompromiss stark. Diese Pläne sehen laut Harter auf dem Bratsch-Grundstück einen dreigiebligen Neubau vor, der im Vergleich zum noch bestehenden Haus in Richtung Süden höchstens um bis zu vier Meter vergrößert werden kann. Die SPD betont aber: "Der Steinweg darf in seiner derzeitigen Breite keinesfalls enger werde", sagt Harter.

Er verweist vor diesem Hintergrund auch auf die seinerzeit fraktionsübergreifend und mehrheitlich geäußerten positiven Rückmeldungen zu dem Kompromiss-Modell. "Wir wollen an diesem zentralen Standort in der City die beste städtebauliche und architektonische Lösung", sagt Harter. Er räumt aber ein: "Sollte die Eigentümerin ihre Meinung doch noch einmal ändern und unerwartet einen Verkauf in Erwägung ziehen, müsste aufgrund einer neuen Sachlage auch die Gesamtsituation noch einmal völlig neu bewertet werden - von allen Parteien und Beteiligten."


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  • ... die ehemalige Heimat von Tagesschausprecher Marc Bator
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