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Nachrichten Region lehnt einen Kreisverkehr ab
Region Gehrden Nachrichten Region lehnt einen Kreisverkehr ab
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00:16 04.12.2017
Der Wunsch der Ratsfraktionen, einen Kreisverkehr an der Ronnenberger Straße einzurichten, will die Region nicht erfüllen. Sie will lediglich die Ampelregelung ändern. Quelle: Wirausky
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Gehrden

 Die Region Hannover hat einen Beschluss des Rates gekippt. Das Gremium hatte vor einigen Wochen beschlossen, dass an der K231/Ronnenberger Straße ein Kreisverkehr eingerichtet werden soll. Die Initiative kam von der CDU. Für sie ist die Situation auf Grund des erhöhten Verkehrsaufkommens nicht mehr akzeptabel und gefährlich. Die Christdemokraten sprachen gar von einem Unfallschwerpunkt; vor allem durch die hohen Geschwindigkeiten der stadtauswärts in Richtung Ronnenberg fahrenden Autos. Außerdem sei das unübersichtliche Parken von Autos und Lastwagen auf Höhe der Einfahrten in die Nikolaus-Otto-Straße und in der Kurve an der Robert-Bosch-Straße eine große Gefahrenquelle, wurde seitens der Kommunalpolitiker argumentiert. Sie hatte deshalb die Verwaltung aufgefordert, bei der Region Hannover energisch auf den Neubau eines Kreisels an der Kreisstraße/Ecke Ronnenberger Straße in der Nähe des Autohauses Halm hinzuwirken.

Der Vorstoß der Verwaltung blieb jedoch erfolglos. Die Region folgt den Argumenten nicht. Es habe nach Rücksprache mit der Polizei in den vergangenen Jahren jeweils nur zwei Unfälle pro Jahr in dem Bereich gegeben, so die Region –und zwar vier Auffahrunfälle und zwei Unfälle, als Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt missachtet haben. „Ein Unfallschwerpunkt insbesondere durch einbiegende Fahrzeuge aus der Ronnenberger Straße ist nicht vorhanden“, teilt die Region mit. 

Aus Sicht der Region ist die vorhandene Verkehrsführung ausreichend und geeignet. Die Verkehrsbehörde bietet allerdings an, die Ampelschaltung zu ändern, um so ein leichteres Einbiegen von der K231 in die Ronnenberger Straße zu ermöglichen. Bislang schaltet die Ampel auf Knopfdruck auf Rot für den Autoverkehr, damit Fußgänger bei Bedarf die Kreisstraße zur Bushaltestelle überqueren können.

Die Politiker zeigten sich enttäuschend über die Entscheidung. Geschlagen geben wollen sie sich nicht. Sie fordern zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr eine detailierte Begründung für die Ablehung –und die soll möglichst ein Vertreter der Region in der Sitzung persönlich vortragen. 

Von Dirk Wirausky

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