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In der Fußgängerzone gehen die restlichen Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt der Innenstadtsanierung rasant voran. Schon am Wochenende soll voraussichtlich die Hälfte der Bodenfläche mit dem neuen Straßenpflaster eingedeckt sein. Derzeit verlegen die Mitarbeiter der beauftragten Baufirma die neuen Pflastersteine im Eiltempo. Und immer wieder wird auf dem angrenzenden Marktplatz Nachschub angeliefert.

In der Fußgängerzone gehen die restlichen Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt der Innenstadtsanierung rasant voran. Schon am Wochenende soll voraussichtlich die Hälfte der Bodenfläche mit dem neuen Straßenpflaster eingedeckt sein. Derzeit verlegen die Mitarbeiter der beauftragten Baufirma die neuen Pflastersteine im Eiltempo. Und immer wieder wird auf dem angrenzenden Marktplatz Nachschub angeliefert.© Ingo Rodriguez

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Gehrden

Bauarbeiten gehen in den Endspurt

Auf der Zielgeraden: In der Gehrdener Fußgängerzone setzen die Mitarbeiter der beauftragten Baufirma derzeit zum Schlussspurt an. Die neuen Pflastersteine werden seit einigen Tagen im Eiltempo verlegt - mit stündlich sichtbarem Fortschritt: Nahezu die Hälfte der Bodenfläche ist bereits eingedeckt.

Gehrden. Gerade einmal einen Monat ist es her, dass sich wegen kaum begehbarer Schotterpisten die Beschwerden von Fußgängern - vor allem von Senioren - häuften. Und nur wenige Tage später bat Bürgermeister Cord Mittendorf die Gehrdener Bürger und Geschäftsleute auf der Internetseite der Stadt in einem „offenen Brief“ um Verständnis und Geduld wegen der andauernden Innenstadtsanierung.

Gleichwohl: Nicht einmal vier Wochen später sind die schlimmsten Probleme bereits nahezu in Vergessenheit geraten. In der Bevölkerung wird derzeit aus Kritik an dem scheinbar endlosen Bauarbeiten weitgehenden einhelliges Lob. Die Schotterpiste verwandelt sich Stück für Stück in eine frisch sanierte Fußgängerzone.

"Voraussichtlich schon am Wochenende will die Baufirma die gesamte erste Hälfte der Fußgängerzone mit den neuen Pflastersteinen eingedeckt haben", weiß Gehrdens kommunaler Baustellenkümmer Edmund Jansen. Das nahende Ende dieser Arbeiten zeichnet sich auch bei einem Spaziergang entlang der Baustelle deutlich sichtbar ab. "In den nächsten Tagen werden nur noch Teilbereiche des neuen Straßenpflasters zugeschnitten", sagt Jansen. Laut Baufirma soll es danach schon möglich sein, die Hälfte der Gesamtbodenfläche am Steinweg in Längsrichtung ohne Quersperrungen zu passieren. Und es ist auch bereits gut zu sehen: Die Oberfläche der neuen Pflastersteine entspricht dem bereits sanierten Bauabschnitt im nördlichen Bereich des Steinwegs. Nur das Legemuster und die Größe der Steine sei leicht abweichend, sagt Jansen.

Das scheinbar rekordverdächtige Tempo nach einem für Außenstehende nur sehr zögerlichem Beginn und kaum spürbarem Baufortschritt kann der Baustellenkümmerer der Stadtverwaltung erklären. "Die vorbereitenden Arbeiten und Vorkehrungen waren mühsam und zeitaufwendig. Das Verlegen der Pflastersteine geht dann schnell", begründet Jansen das für viele Gehrdener überraschend hohe Tempo der derzeitigen Bauarbeiten.

Bevor die Bepflasterung der zweiten Bodenhälfte beginnt, ist laut Baufirma nur noch einmal ein kleiner Zwischenschritt erforderlich. "Es werden noch einmal zusätzliche Kabel verlegt - unter anderem für die Beleuchtung", sagt Jansen. Bis zum Jahresende soll dann die restliche Fußgängerzone ebenfalls mit den neuen Pflastersteinen eingedeckt sein - inklusive Baustellenabnahme.


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Gehrden ist ...

  • ... eine Stadt im Calenberger Land mit knapp 15.000 Einwohnern
  • ... die ehemalige Heimat von Tagesschausprecher Marc Bator
  • ... ein Paradies für Spaziergänger
  • ... Ausgrabungsort einer ehemaligen germanischen Siedlung
  • ... 6x pro Woche Thema in der Calenberger Zeitung, die als Heimatzeitung in Gehrden der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.