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Nachrichten Kroatischer Küstenstreifen wird multimedial erlebbar
Region Gehrden Nachrichten Kroatischer Küstenstreifen wird multimedial erlebbar
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02:10 09.03.2018
Zu sehen sind beim multimedialen Reisebericht auch Fotos von der Flaniermeile Korso.  Quelle: Privat
Ihme-Roloven

 "Eine Reise nach Nordkroatien: Von Rijeka nach Opatija und Lovran": Hinter dem Titel des Reisevortrags von Hans Leuschner aus Laatzen verbirgt sich mehr als ein Erlebnisbericht. „Wir haben es mit einem Multi-Media-Projekt zu tun: Bilder, Videos, Kommentare und Musik. Es ist eine kleine Show für alle Sinne“, sagt Rosemarie Wenzlaff vom Verein Fachwerkscheune Ihme-Roloven. In der Scheune am Mühlenweg können sich Besucher am Freitag, 9. März, ab 19.30 Uhr davon überzeugen, dass der frühere Gymnasiallehrer Leuschner im künstlerischen Bereich von der logischen Strenge seiner früheren Fächer Mathematik und Physik beeinflusst wird. „ Es gibt ausgefeilte Bildanimationen, eingeblendete Texte, Kommentare und Musik“, kündigt Wenzlaff an.

Der Rererent selbst hat seinem Vortrag über den geschichsträchtige Küstenstreifen am Mittelmeer einen viel sagenden Zusatznamen gegeben: „Wo der Jetset der Donaumonarchie die Puppen hat tanzen lassen: RijekaOpatijaLovran – von der Belle Époque in unsere Gegenwart“. Warum dieser Titel? „Der subtropische Küstenstreifen war Teil des alten österreichischen Imperiums und als Kur- und Baderegion bis zum Ende des Ersten Weltkriegs ein gefragtes Ziel und gesellschaftliches Zentrum des europäischen Hochadels“, sagt Leuschner. Dort habe man sich während der Wintermonate getroffen, um das milde Klima zu genießen und Kontakte zu pflegen. „Ermöglicht wurde dies durch den Bau einer gigantischen Eisenbahnlinie quer durch die Alpen von Wien nach Rijeka und die zunehmende Erschließung der Umgebung“, erklärt der Referent. Die Folge: Das bis dahin unbedeutende Fischerdörfchen Opatija habe sich rasant zum Treffpunkt der Mächtigen, Reichen und Schönen jener Epoche entwickelt. „Elegante Hotels mit klassizistischen Fassaden und im Jugendstil schossen wie Edelpilze aus dem Boden“, sagt Leuschner. Oft gesehene Gäste: Kaiser Franz Joseph I., Kaiser Wilhelm II., der italienische König Umberto II. und viele berühmte Persönlichkeiten.

Zu sehen sind beim multimedialen Reisebericht auch Fotos der Bucht von Rijeka. Quelle: Privat

In Leuschners Vortrag ist zu sehen, dass dort nach dem Balkankrieg von 1990 bis 1995 eine bewundernswerte Aufbauarbeit geleistet wurde und viele der Hotels durch aufwändige Restaurationen zu alter Pracht erweckt wurden. „Relikte der  Herrschaft VenedigsÖsterreichs und vereinzelte Bausünden des Sozialismus begleiten den Besucher auf Schritt und Tritt“, kündigt der Pädagoge an. 

Der Eintritt zu dem Vortrag ist kostenlos. Es werden Getränke angeboten.

Von Ingo Rodriguez

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