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Region Gehrden Nachrichten Unverzichtbare Unterstützer des Klinikums
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17:26 11.03.2018
Der wiedergewählte Vorstand des Fördervereins mit Gastreferentin Inge Schweinebraten (Zweite von links), Betriebsleiterin der KRH-Servicegesellschaft. Quelle: Wirausky
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Gehrden

 „Es war ein großzügiges Förderjahr“, sagte Manfred Mücke, Vorsitzende des Fördervereins für das Robert-Koch-Krankenhaus,  bei der Mitgliederversammlung mit Blick auf die Finanzen des vergangenen Jahres. Der Verein hat mit mehr als 17000 Euro Projekte im Gehrdener Klinikum unterstützt. Durch die Hilfe der Förderer konnten Brandschutzrahmen für mehr als 2000 Euro und eine Kaffeemaschine für die Notaufnahme im Wert von 1844 Euro angeschafft werden. Eine elektrische Stuhlwaage (Kostenpunkt fast 1400 Euro) erleichtert seit geraumer Zeit die Arbeit des Klinikpersonals. Gar 4900 Euro gab der Förderverein für hitzeabweisende Klebefolie für 30 Fenster auf der Station 36. Dadurch könne bei extremer Sonneneinstrahlung die Temperatur in den Zimmern um sechs Grad gesenkt werden, berichtete Mücke. Fast 3000 Euro kostete ein Gerätewagen für den Transport eines Neurostimulators, für rund 1500 Euro wurden 250 Weihnachtsbücher für Patienten und Personal gekauft und mit 2140 Euro wird eine Dauerleihgabe eines vom Künstler Wolfgang Tiemann gemalten Gemäldes des Namensgebers des Krankenhauses Robert Koch bezuschusst. Das Bild soll im Eingangsbereich aufgehängt werden.

Weitere Projekte stehen kurz vor dem Abschluss. Darunter Armstützen für den Herzkatheter (5462 Euro), ein Therapiestuhl für immobile Patienten (2000 Euro) und ein Mobilitätsliegefahrrad für die Geriatrie im Wert von 10000 Euro.

Dass dies alles möglich ist, liegt an der breiten Unterstützung. Exakt 300 Mitglieder finanzieren durch ihre Beiträge die Projekte, hinzukommen zahlreiche Spenden. „Der Verein lebt“, sagte Mücke. Und er werde auch in Zukunft Gutes tun können. 

„Wir sind auf einem guten Weg“

Über die Zentralversorgung der Regionskliniken hat die Betriebsleiterin Inge Schweinebraten die Mitglieder des Fördervereins für das Robert-Koch-Krankenhaus informiert. Seit Februar 2015 werden von Empelde aus alle zwölf Krankenhäuser beliefert, die dem Klinikum angeschlossen sind. Das sei eine große logistische Herausforderung, meinte Schweinebraten.  Sie war ehrlich. „Anfangs lag vieles im Argen und es hagelte Beschwerden“, sagte sie. Doch inzwischen seien zahlreiche Kleinigkeiten verändert worden. „Wir sind auf einem guten Weg“, glaubt Schweinebraten. Regelmäßige Patientenbefragungen hätte ergeben, dass die Zufriedenheit deutlich zugenommen habe. Ein Beispiel sei das Mittagessen im Gehrdener Krankenhaus: Lobten es 2015 lediglich 56 Prozent der Befragten, sind es 2017 87 Prozent gewesen. Und: 2015 seien 311 Beschwerden eingereicht worden, 2017 seien es nur 161 gewesen. „Wir werden aber weiterhin jede Kritik ernst nehmen und müssen einige Punkte noch verbessern“, betonte Schweinebraten. dw

An der Arbeit des Vorstandes haben die Mitglieder rein gar nichts zu bemängeln. Manfred Mücke wurde als Vorsitzender ebenso für drei Jahr in seinem Amt bestätigt wie seine beiden Stellvertreter Klaus Uwe Eckardt und Karsten Höhns sowie Schriftführerin Karola Bernhards und Schatzmeisterin Helga Schmidale.   

Von Dirk Wirausky

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