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Kaputte Straße: Laut Stadtverwaltung reichen bei der Straße Im großen Bergfeld kleinere Ausbesserungen an der Oberfläche.

Kaputte Straße: Laut Stadtverwaltung reichen bei der Straße Im großen Bergfeld kleinere Ausbesserungen an der Oberfläche.
© Ingo Rodriguez

Everloh

Kritik an Straßenschäden in Everloh

Bei der Ortsratssitzung  in Everloh gab es von den Dorfbewohnern viel Kritik an den Zustände der Straßen. Um das Ortsbild zu verschönern, könnte es bald ein Projekt mit dem Ortsrat und Bürgern geben. 

Everloh.  In Everloh soll sich einiges tun. In der Ortsratssitzung am Dienstagabend besprachen die Kommunalpolitiker und interessierte Bürger Möglichkeiten, um das Dorf schöner und sicherer zu machen. Dabei wurde jedoch schnell klar: In Everloh gibt es nicht wenig Problemstellen. 

Eine Anwohnerin bemängelte, dass noch immer nicht alle Büsche und Pflanzen, die in den Verkehrsraum hineinragen, beschnitten wurden. Im Sommer hatte die Stadt Gehrden einige Grundstücksbesitzer dazu aufgefordert, überhängendes Grün zu entfernen. Bislang seien aber noch nicht alle Anwohner der Bitte nachgekommen, daher müsse das Thema weiter verfolgt werden, bemerkte Ortsbürgermeister Hartmut Hische. „Man muss aber sagen, dass nicht nur private Grundstücke davon betroffen sind,  sondern auch einige, die der Stadt gehören“, sagte er. Diese Stellen, zum Beispiel im Kapellenweg und im Großen Bergfeld sollen im Januar erneut überprüft werden.

  Die Straße Im Großen Bergfeld ist generell ein Sorgenkind im Dorf. Die kaputte Fahrbahndecke sei kaum noch zumutbar, bemerkte eine Anwohnerin. Ortsratsmitglied Gisela Wicke hatte diesbezüglich eine Anfrage bei der Verwaltung gestellt. „Von der Stadt heißt es, dass die Straße geprüft wurde und dort aktuell kein Problem besteht“, sagte Wicke. 
Lediglich kleinere Ausbesserungen könnten gemacht werden, aber laut der Verwaltung sei die Grundstandfestigkeit der Straße nicht gefährdet. 


Eine weitere Fahrbahndecke, die mittlerweile stark beschädigt ist, liegt am Dorfbrunnen. „Wir werden bei der Stadt nachfragen, ob dort ein Hinweisschild aufgestellt werden kann, das auf die Straßenschäden aufmerksam macht“, sagte Hische. In der Straße Auf dem Hagen kann es wegen einer Baustelle bis Ende des Monats zu Sperrungen kommen. Die Straße war vor Kurzem schon einmal gesperrt worden, weshalb sich ebenfalls mehrere Anlieger beschwert hatten. „Wir haben mit der Verwaltung gesprochen, weil der Ortsrat darüber nicht informiert war und es auch für Autofahrer keinen Hinweis auf die Sperrung gab“, sagte der Ortsbürgermeister. 

 Ortsratsmitglied Cord Bartels übte außerdem Kritik an dem Zustand der Durchfahrtsstraße. „Die Nenndorfer Straße ist unsere Visitenkarte und sie ist einfach nicht schön“, sagte Bartels. Besonders die vielen Beschilderungen und Grundstückgestaltungen würden ihm missfallen. „Vielleicht sollten wir mit dem Ortsrat und Anwohnern mal ein Projekt starten, um diese Straße wesentlich einheitlicher und schöner zu gestalten“, schlug er vor. 

 Neben den vielen Kritikpunkten freute sich Hische aber auch über einige positive Änderungen. „Nach fast zwei Jahren Planung gibt es nun endlich einen Hundekotbeutel-Spender und einen Abfallsammler an der Beerenstraße“, sagte er. Außerdem sei das multifunktionale Spielgerät auf dem Spielplatz nach längerer Zeit repariert worden. „Die Kinder wünschen sich außerdem ein Bodentrampolin“, bemerkte Hische. Dieses würde rund 5000 Euro kosten. „Wir behalten das im Hinterkopf und werden diesbezüglich mal bei der Stadt nachfragen“, so der Ortsbürgermeister. 

Fortschritt beim Dorfgemeinschaftshaus

Für die Buchung des Dorfgemeinschaftshauses in Everloh gibt es eine neue Option. Ab sofort können Everloher, die das Haus mieten wollen, dies auch online tun. Auf der Seite des Fördervereins auf www.everloher.de gibt es einen Kalender, in dem ganz einfach geschaut werden kann, welche Termine noch frei sind. Der gewünschte Termin kann dann per Mausklick reserviert werden. Die bisherigen Buchungsmöglichkeiten bleiben aller weiterhin bestehen.

Die Lösung, den Kalender auf der Seite des Fördervereins laufen zu lassen, ist erst einmal nur vorübergehend. Da mehrere Anwohner darin eine Vermischung von Förderverein und Ortsrat sehen, will der Ortsrat sich nun Alternativen überlegen und bei der nächsten Sitzung darüber entscheiden. Bei der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses gibt es derzeit keine Neuigkeiten. „Die Stadt ist am Zuge, sich nun um die Beauftragung zu kümmern“, sagte Ortsratsmitglied Cordt Bartels. jok

Von Johanna Kruse


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